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In der schmucken Gehwegpflasterung an der Kaiserstraße klafft seit der Fertigstellung der GWU-Bauten eine Lücke. Erklärung: Die Pflastersteine sind von der Baustelle heklaut worden. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Die Pflastersteine, die für die Baustelle der GWU-Häuser an der Kaiserstraße aus dem Gehweg aufgenommen worden waren, sind schlicht und einfach verschwunden. Das berichtete Bauamtsleiter Bernd Merhofe im Bau- und Liegenschaftsausschuss auf Nachfrage von Peter Krieger (CDU).

In dem gerade erst neu angelegten und ansehnlich gepflasterten Gehweg auf der Kaiserstraße klafft eine schwarze asphaltierte Lücke. Für Erdarbeiten im Zuge der Errichtung der Wohnhäuser auf dem ehemaligen Firmengelände W. Wagner jr. durch das Gemeinnützige Wohnungsunternehmen (GWU) Plettenberg waren sie aufgenommen und auf dem Baustellengelände gelagert worden. Als die Bauarbeiter das Pflaster wieder herrichten wollten, waren die Steine nicht mehr auffindbar. „Sie sind weg“, stellte Merhofe fest. „Aller Wahrscheinlichkeit nach konnte die jemand gebrauchen.“

Für die Beschaffung neuer Steine sei die ausführende Baufirma in der Haftung, so Merhofe. Das Problem sei allerdings, dass diese Pflastersteine nicht mehr in Serie hergestellt würden. Die benötigte Menge sei eine Mindermenge und der Hersteller würde diese erst dann produzieren, wenn sich eine Lücke in der normalen Produktion ergebe. Es kann also noch eine längere Zeit dauern, bis die schwarze Lücke geschlossen wird.

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