Unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät befreiten die Rettungskräfte den Fahrer aus seinem PKW. Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Plettenberg. (ots) Ein schwerer Alleinunfall ereignete sich am Samstagnachmittag (11. Februar) gegen 14.50 Uhr im Plettenberger Ortsteil Erkelze. Aus bislang noch nicht geklärter Ursache, geriet ein 57-jähriger Werdohler mit seinem PKW ausgangs einer S-Kurve ins schleudern, prallte zunächst gegen eine Wand, knickte eine Straßenlampe in Form eines Telegrafenmastens um und blieb kurz hinter einem Bachlauf vor einer Baumgruppe auf dem Dach liegen. Der ansprechbare Fahrer hing kopfüber in seinem Gurt, konnte sich aber selbst nicht mehr aus seinem Fahrzeug befreien.

Anwohner hatten den Notruf gewählt und die Leitstelle in Lüdenscheid alarmierte um 14.51 Uhr die Plettenberger Feuerwehr mit dem Einsatzstichwort „Eingeklemmte Person“ nach Verkehrsunfall. Unverzüglich machten sich von der Feuer- und Rettungswache die hauptamtlichen Kollegen mit dem Löschzug, Rettungswagen und Notarzt sowie die ehrenamtlichen Feuerwehrleute der Löschgruppe Selscheid und des Rüstzugs aus Ohle auf den Weg.

Die First Responder der Löschgruppe Selscheid übernahmen die Erstversorgung des Fahrers und sicherten die Einsatzstelle ab. Vom Rüstwagen der Löschgruppe Ohle wurde während der weiteren Versorgung durch den Rettungsdienst hydraulisches Rettungsgerät vorbereitet und der Wagen zunächst stabilisiert, um den eingeschlossenen Fahrer aus seinem Fahrzeug zu befreien. Hierzu wurden mit einem Spreizer die Fahrertür sowie die Hecktür geöffnet. Der Fahrer wurde auf einem Wirbelsäulenbrett in den Rettungswagen gebracht und nach notärztlicher Versorgung dem Plettenberger Krankenhaus zugeführt.

Die Kreisstraße 8 war während der Rettungsarbeiten für ca. eine Stunde voll gesperrt.

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