So geht's nicht: Die Polizei zog diesen Laster, auf dem Weg nach Osteuropa, aus dem Verkehr. (Foto: Polizei)

Hagen. Als „abenteuerlich“ beschreibt die Polizei die Sicherung der Ladung: Am Donnerstagabend haben die Beamten die Weiterfahrt eines Lkws nach Osteuropa verhindert.

Nach dem Bericht im Presseportal der Polizeibehörde hatte der Laster zunächst ordnungsgemäß gesichert 21,5t Edelstahl-Coils geladen. Darauf jedoch hatte der 59-jährige Trucker einen Mitsubishi Pick-up gestellt. Durch die Felgen des 1.800 kg schweren Wagens waren Gurte gezogen, um ihn zu sichern.

Als Mitarbeiter eines Hagener Unternehmens die Stahldrahtrollen entladen sollten, hatten sie jedoch keine technische Möglichkeit, zuvor den Pick-up abzuladen.

Mit Blaulicht-Begleitung zur Werkstatt

Spezialisten des Hagener Verkehrsdienstes schauten sich den Sattelzug nun genauer an und stellten fest, dass mehrere Bremstrommeln Brüche aufwiesen und teilweise keine Bremsbeläge mehr vorhanden waren. Nach Rücksprache mit einem TÜV-Prüfingenieur sicherte ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht die Fahrt mit Schrittgeschwindigkeit zu einer nahe gelegenen Fachwerkstatt. Dort stellten sie die Kennzeichen und Fahrzeugpapiere sicher. Damit wollte die Polizei sicherstellen, dass der Laster erst weiterfahren kann, wenn die Bremsen instandgesetzt und der Pick-up abgeladen ist.

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