Phänomenta Turmbau Lüdenscheid
Der Phänomenta Turmbau schreitet weiter voran. Trotz Panne beim Aufstellen der Hilfskonstruktion entsandten nur wenige Tage Verzögerung. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Trotz Startschwierigkeiten beim Phänomenta Turmbau in Lüdenscheid schritten die Bauarbeiten in den vergangenen Tagen ohne Komplikationen weiter voran. Dies teilte jetzt die Pressestelle der Stadt Lüdenscheid in einer Meldung mit. Wir berichteten: zu Beginn der Arbeiten am rund 75 Meter hohen Turm an der Phänomenta brach eine Hilfskonstruktion beim Anheben in sich zusammen. Grund hierfür war nach Aussage des Stahlbauers ein falsches Anheben der Konstruktion.

Phänomenta Turmbau: Schon 17 Meter über Grund

Gut zu erkennen: Teile der Hilfskonstruktion wurden am Donnerstag bereits demontiert. Foto: Wolfgang Teipel
Gut zu erkennen: Teile der Hilfskonstruktion wurden am Donnerstag bereits demontiert. Foto: Wolfgang Teipel

Aktuell wurden die ersten Stahlträger verbunden und werden derzeit auf dem Dach des Neubaus der Phänomenta montiert. So sind beim Aufbau des Turmes laut Stadt nur wenige Tage Verzögerung entstanden. Nach aktuellem Stand wird die Stahlkonstruktion Anfang November fertig montiert sein. Danach wird im Inneren des Stahlgerüsts dann eine weiße Membrane angebracht. Diese Arbeiten sind aber sehr stark vom Wetter abhängig, sodass bei starkem Wind beispielsweise nicht gearbeitet werden kann. Am Donnerstag (16. Oktober) erhob sich der Turm schon bis auf 17 Meter über Grund. Erste Teile der Hilfskonstruktion, an der Teile der Turmkonstruktion angebracht sind, wurden bereits abgebaut.

Unvorhergesehene Herausforderungen nicht ausgeschlossen

„Dennoch ist es natürlich möglich, dass im Zuge der Umsetzung dieses einzigartigen Bauwerks unvorhergesehene Herausforderungen auftauchen“, heißt es in der Pressemitteilung. Bei der Turmkonstruktion mit rund 75 Meter Höhe, die damit selbst den Turm der Christuskirche in der Höhe übertreffen und als Landmarke weithin sichtbar sein wird, wurde nach Angaben der Stadt „kompetent und langfristig“ geplant. Dennoch würden sich, trotz der „hohen Fachkompetenz aller Beteiligten“, nicht alle Details der konkreten Umsetzung des Baus vorausplanen lassen.

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