Kurbeln, was das Zeug hält, das ist an der Station "Chaosbälle" erforderlich. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Noch mehr Experimente: In der Phänomenta Lüdenscheid kann seit 26. Januar noch mehr gekurbelt, gedreht und aus verschiedenen Blickwinkeln geguckt werden – um zu beobachten, zu erhaschen und vielleicht einiges aufzudecken. Die Sonderausstellung „Effekthascherei“ läuft bis zum 26, März und soll Kinder und Jugendlichen Lust auf das Erforschen naturwissenschaftlicher Phänomene machen sowie den Spaß am Lernen fördern.

Die Rauchkanone von Prof. Andreas Wieck: Sie ließ den Wissenschaftler im Stich. Er nahm's locker. Foto: Wolfgang Teipel
Die Rauchkanone von Prof. Andreas Wieck: Sie ließ den Wissenschaftler im Stich. Er nahm’s locker. Foto: Wolfgang Teipel

„Die naturwissenschaftlichen Fächer werden von jungen Menschen oftmals noch kritisch beäugt“, sagte Bürgermeister Dieter Dzewas. „Langsam ändert sich das aber.“ Dazu trägt auch die Klaus-Tschira-Stiftung bei. Die Stiftung des 2015 gestorbenen SAP-Mitbegründers will die spielerische Begeisterung von Kinder an naturwissenschaftlichen Phänomenen erhalten und fördern. Sie unterstützt die Ausstellung „Effekthascherei“.

Prof. Andreas Wieck von der Ruhr-Uni Bochum hat sich diese Begeisterung bewahrt. Mit einem lebhaften Vortrag führte er die Besucher der Ausstellungseröffnung in die Grundlagen der Strömungslehre ein und nahm es locker, dass seine Rauchkanone und so perfekt funktionierte wie erhofft.

„Chaosbälle“ und „Schattenstadt“

Klein schlägt groß: Warum das so ist, demonstrierte Phänomenta-Leiter Dr. Johannes Pöpping. Foto: Wolfgang Teipel
Klein schlägt groß: Warum das so ist, demonstrierte Phänomenta-Leiter Dr. Johannes Pöpping. Foto: Wolfgang Teipel

In der Ausstellung erwarten die Besucher Experimente mit den Namen „Chaosbälle“, „Schattenstadt“, „Sinne im Alter“ und weitere, die sehr gut zum PHÄNOMENTA-Konzept passen: Alles darf ausprobiert werden.

Die Ausstellung wurde von MINTaktiv in Zusammenarbeit mit einem Expertengremium aus erfahrenen Pädagogen entwickelt. MINTaktiv ist ein Zusammenschluss von Institutionen aus der nationalen Technikmuseen- und Science-Center-Welt, die gemeinsam zur Popularisierung von Naturwissenschaft und Technik beitragen.

 

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