Die Brücke wurde zunächst auf Metallböcken aufgebockt. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Aufgebockt: Noch lagern die beiden geschwungenen Hauptelemente der Phänomenta-Brücke auf zwei schweren Metallböcken. Damit ist der lang erwartete Brückenschlag von der Bahnhofsallee zum Wissenschaftszentrum provisorisch schon mal gelungen. Weitere Elemente wurden bereits angeschweißt.

Mitarbeiter des Stahlbauunternehmens Heinrich Rohling GmbH aus dem ostwestfälischen Stemwede-Niedermehren nutzten die Nacht von Dienstag auf Mittwoch für die Präzisionsarbeit, bei der ein schwerer Autorkran eingesetzt wurde. Sie mussten sich allerdings gedulden, weil die Arbeiten nur außerhalb der Fahrzeiten der Bahn vorgenommen werden konnten.

Vermessung am Montag

Damit ist ein wichtiger Teil der Montage geschafft. Allerdings werden die Arbeiten noch eine Zeit dauern. Am Montag soll der gesamte Aufbau vermessen werden. Solle nicht nachnivelliert werden müssen, können die Geländer angebracht und die Treppe angebaut werden.

Bei der abschließenden Abnahme des Bauwerks müssen die Deutsche Bahn, die Stadt Lüdenscheid als Bauherr und die Brückenplaner ihr Okay geben.

Nach dem Entwurf des Büros "Speirs + Major" könnte die Beleuchtung der Brücke so aussehen. Grafik: "Büro "Speirs + Major"
Nach dem Entwurf des Büros „Speirs + Major“ könnte die Beleuchtung der Brücke so aussehen. Grafik: „Büro „Speirs + Major“

Für die Beleuchtung der Brücke wurde ein eigenes Lichtkonzept entwickelt. Es stammt aus dem Büro „Speirs + Major“. Die Ausführung übernimmt das Deutsche Institut für angewandte Lichttechnik (DIAL).

Der Entwurf sieht vor, die Brückenkonstruktion durch dicht stehende weiße LEDs hervorzuheben. Der Boden soll nach diesem Entwurf in Rot ausgestrahlt werden. Die breit auslaufende Treppenanlage und die Verkehrsflächen am Brückenfuß zu FH und am Brückenkopf der Phänomenta sollen weiß ausgeleuchtet werden.

Die geschwungenen Elemente über den Gleisen geben der Denkfabrik eine ganz eigene Prägung. Foto: Wolfgang Teipel
Die geschwungenen Elemente über den Gleisen geben der Denkfabrik eine ganz eigene Prägung. Foto: Wolfgang Teipel

 

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