Pfarrer i.R. Martin Oestreicher (links) verzichtete anlässlich seiner Pensi-onierung auf Geschenke und sammelte Spenden für das Arztmobil. Ins-gesamt 585 Euro konnte er am Montag an Ilona Ladwig-Henning und Prof. Dr. Theo Scholten überreichen. Foto: Diakonie

Hagen. Von 1991 an bis Ende November dieses Jahres arbeitete Pfarrer i.R. Martin Oestreicher als Krankenhaus-Seelsorger in den katholischen Kliniken in Hagen, 1994 hat er die Notfallseelsorge vor Ort mit aufgebaut. Er hat auf Präsente zu seinem Ruhestand  verzichtet und stattdessen um Spenden für das Arztmobil von Luthers Waschsalon gebeten. Am Montag (12. Dezember) konnte Oestreicher insgesamt 585 Euro an Ilona Ladwig-Henning und Prof. Dr. Theo Scholten überreichen.

Medizinische Hilfe für Menschen in Not

„In meiner beruflichen Zeit habe ich mitbekommen, wie dringend medizinische Hilfe gerade auch bei Menschen in sozialen Schwierigkeiten benötigt wird. Das Arztmobil halte ich daher für ein unverzichtbares Angebot in Hagen, das ich seit seiner Anfangszeit verfolge“, so Pfarrer i.R. Martin Oestreicher. „Außerdem finde ich es bemerkenswert, dass dies von ehrenamtlichem Engagement getragen wird.“

Ehrenamtliches Engagement

Mit dem Arztmobil steht seit Dezember 2010 ein zusätzlicher niedrigschwelliger Baustein der medizinischen Versorgung von Luthers Waschsalon zur Verfügung. Das Arztmobil ergänzt die Standorte Luthers Waschsalon und die Ambulanz im Männerasyl. Es hält beispielsweise Donnerstagvormittags in Hagen-Haspe an der Bonifatiuskirche (während des Frühstückstreffs der Corbacher 20) und an der Suppenküche im Hagener Zentrum. Das Arztmobil wird auch für die medizinische Versorgung Wohnungsloser bei der Diakonie Mark-Ruhr am Standort Witten eingesetzt.

 

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