Start Volmetal Kierspe Petra Crone: Mindestlohn ist arbeitsmarktpolitischer Fortschritt

Petra Crone: Mindestlohn ist arbeitsmarktpolitischer Fortschritt

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Märkischer Kreis. Seit 100 Tagen gibt es mit dem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn eine Lohnuntergrenze, die viele Beschäftigte unabhängig von ergänzenden Sozialleistungen macht. Das mache sich bemerkbar, heißt es in einer Mitteilung der heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Petra Crone. Die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt halte weiter an und der Mindestlohn sorge für ein Umsatzplus im Einzelhandel.

Soziale Marktwirtschaft

„Der Mindestlohn sorgt seit 100 Tagen dafür, dass rund 3,7 Millionen Menschen endlich einen anständigen Lohn erhalten und Lohndumping ein Ende gesetzt wird. Und das ist gut so, denn wir brauchen mehr ehrliche Arbeit, nicht weniger – das ist soziale Marktwirtschaft“, erklärt Petra Crone. „100 Tage Mindestlohn bedeuten 100 Tage arbeitsmarktpolitischen Fortschritt.“

Einzelhandel profitiert

Der Einzelhandel profitiere vom Mindestlohn und die Bundesagentur für Arbeit gehe davon aus, dass die Anzahl der Aufstocker – Personen, die trotz Erwerbstätigkeit Arbeitslosengeld II beziehen – zurückgehen werde. „Das spart allen Steuerzahlern viel Geld“, so Petra Crone. Der gesetzliche Mindestlohn habe, anders als von seinen Kritikern erwartet, bislang keine Arbeitsplätze gekostet – im Gegenteil: „Es gibt keine Jobverluste, es werden auch weiterhin Arbeitskräfte im Niedriglohnbereich gesucht.“

86 Prozent befürworten den Mindestlohn

Diese Vorteile sehen auch die Bürgerinnen und Bürger: Laut einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes sind 86 Prozent der Deutschen für den Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro: „Diese Umfrage stärkt auch die ehrlichen Unternehmerinnen und Unternehmer im Land, die den Mindestlohn konsequent umsetzen“, erklärt Petra Crone. Leider werde durch die Umfrage auch die Befürchtung im Vorfeld der Mindestlohn-Einführung bestätigt, wonach Arbeitgeber versuchen könnten, den Mindestlohn zu umgehen. Fast jeder fünfte der Befragten (18 Prozent) gab demnach an, Erfahrungen mit solchen Umgehungen gemacht zu haben.

Dokumentationspflicht notwendig

„Der Mindestlohn braucht deshalb Dokumentationspflichten – auch zum Schutz der ehrlichen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Denn nur korrekte Dokumentation und eine ordentliche Kontrolle können Schwarzarbeit, Schattenwirtschaft und Dumpinglöhne beenden“, erklärt Petra Crone.

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