Trauer und Schmerz müssen zugelassen werden, sagt die erfahrene Trauerbegleiterin Ruthild Osenberg-Conjer. Foto: pixabay.com

Halver. Die Vortragsreihe Parkgespräch wird am Donnerstag, 27. Oktober, fortgesetzt. Ab 15 Uhr wird im Bürgerzentrum Am Park Ruthild Osenberg-Conjer zu Gast sein und den Offenen Trauerkreis vorstellen. Die Referentin ist ausgebildete Trauerbegleiterin, Gründerin und Leiterin der Trauerrunde, die sich regelmäßig jeden Mittwoch eines Monats um 19.30 Uhr im Haus an der Esche trifft.

Neue Kraft gewinnen

Ruthild Osenberg-Conjer sagt, dass Trauer eine harte Arbeit sei, und sie Menschen begleiten möchte, die gemeinsam mit Anderen auf dem Weg der Trauer sind. “Trauer muss zugelassen und durchlitten werden. Im Durchleben der Trauer mit allen Gefühls- und Erscheinungsformen wird es möglich, den Verlust zu verarbeiten und neue Kraft zu gewinnen“, sagt die erfahrene Trauerbegleiterin.

Alleinsein aufgeben

So bietet sie im Offenen Trauerkreis an, das Alleinsein aufzugeben, mit der Schwere und mit dem Schmerz der Trauer neues Leben zu lernen, einfach mal weinen zu können, Gedankenaustausch mit andern Menschen zu pflegen, die in einer ähnlichen Situation sind. So kann möglich werden, eigene Kräfte und das Leben neu zu entdecken.

Wer sich für das Thema interessiert, ist am 27. Oktober im Bürgerzentrum am Park herzlich willkommen. Wie immer, haben die Gäste die Möglichkeit, weitergehende Fragen zu stellen und das Gehörte zu diskutieren.

Der Vortrag im Bürgerzentrum, Von-Vincke-Str. 22, ist kostenfrei und ist für alle Erwachsenen zu empfehlen. Anmeldungen nimmt das Bürgerzentrum zur Planung gerne entgegen, ein spontaner Besuch ist jedoch möglich. Kontakt: Telefon 0 23 53 / 61 29 07 , E-Mail buergerzentrum@halver.de

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