Die Einsatzleitung im Meldekopf der Plettenberger Feuer- und Rettungswache Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Plettenberg. (ots) Alljährlich findet in Plettenberg das große P-Weg Marathonwochenende statt. An drei Tagen treffen sich mehrere tausend Sportler um in der Stadt auf mehreren anspruchsvollen Strecken Rund um Plettenberg als Wanderer, Walker, Läufer und Fahrradfahrer teilzunehmen. Zudem zieht ein umfangreiches Rahmenprogramm tausende von Besuchern in die Innenstadt. Für die Plettenberger Feuerwehr ist dies am mittlerweile 13. Sportevent zur Routine geworden.

Unter anderem unterstützen hier die Hilfsorganisationen den Rettungsdienst um die Sicherheit der Sportler auf den Strecken zu gewährleisten. So waren Einheiten des DRK aus Plettenberg, Lüdenscheid, Herscheid, Wetter, Essen und Dortmund mit mehreren Rettungswagen und Krankentransportwagen im Einsatz. Die Einsatzleitung der Feuerwehr koordiniert die Einsätze in Zusammenarbeit mit der Kreisleitstelle in Lüdenscheid im Rettungsdienst vom sogenannten Meldekopf in der Plettenberger Feuer- und Rettungswache aus. Zudem sind sämtliche ehrenamtlichen Löschgruppen der Plettenberger Feuerwehr im Einsatz und sorgen zusätzlich für die Sicherheit an den Strecken und in den Ortsteilen.

Starke Regenfälle am Freitagabend und Samstagmorgen ließen zunächst ein größeres Einsatzaufkommen erwarten. Alle fußläufigen Sportler kamen jedoch am Samstag, bis auf wenige Ausnahmen aufgrund von Überanstrengung, ohne größere Blessuren ins Ziel.

Am Sonntag gingen dann die Mountainbiker an den Start. Es gab im Laufe des Tages zum Glück nur wenige Stürze bei denen Rettungswagen und auch Notärzte zum Einsatz kommen mussten. Schwerere Verletzungen gab es nicht. An der Unfallhilfsstelle in der Innenstadt wurden im Zielbereich einige kleinere Verletzungen versorgt .

„Alles in Allem haben wir auch aufgrund der guten Organisation zusammen mit dem P-Weg-Team ein ruhiges Wochenende erlebt“, so Stadtbrandinspektor Markus Bauckhage als Einsatzleiter der Feuerwehr.

Für den Regelrettungsdienst gab es am Wochenende keine besonderen Einsätze. „Allgemeines Tagesgeschäft“, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr. Die Feuerwehr musste von Freitagnacht bis Sonntagmittag insgesamt zu sieben Einsätzen ausrücken. So mussten vier Ölspuren beseitigt werden, einmal kam es zu einer Gewässerverunreinigung, zwischen Allmecke und Dormecke drohte ein Krankentransportwagen abzustürzen, in einem Fall wurde ein Kleinkind in einem PKW eingeschlossen, konnte aber vor Eintreffen der Feuerwehr von Passanten unverletzt befreit werden.

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