Fürs Osterfeuer müssen viele Auflagen erfüllt werden.

Lüdenscheid (PSL) – An den Ostertagen finden wieder zahlreiche Osterfeuer in und um Lüdenscheid herum statt. Der Fachdienst Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Stadt Lüdenscheid weist darauf hin, dass Osterfeuer bis zum 14. April 2014 angemeldet werden müssen.

Beim Aufschichten und Abbrennen eines Osterfeuers müssen einige Regeln beachtet werden: Es dürfen ausschließlich unbehandeltes Holz, Baum- und Strauchschnitt sowie sonstige Pflanzenreste verbrannt werden. Das Verbrennen von beschichtetem oder behandeltem Holz, sonstigen Abfällen sowie Mineralölprodukten und anderen Stoffen ist verboten. Bei starkem Wind darf das Feuer nicht angezündet bzw. muss unverzüglich gelöscht werden. Des Weiteren gelten Mindestabstände für den Aufbau eines Feuers. Diese müssen mindestens 100 Meter zu Gebäuden, Hochspannungsleitungen und zum Waldrand betragen. 50 Meter Abstand zu sonstigen baulichen Anlagen und zu öffentlichen Verkehrsflächen sowie 25 Meter zu befestigten Wirtschaftswegen sind vorgeschrieben.

Für Osterfeuer, die schon Wochen vorher aufgeschichtet wurden gilt: Sie müssen noch einmal umgeschichtet werden, um Tiere daraus zu vertreiben. Eine besondere Verpflichtung kommt den Aufsichtspersonen zu, die auch während der gesamten Dauer des Feuers anwesend und ständig telefonisch erreichbar sein müssen.

Osterfeuer dienen der Brauchtumspflege und sind dadurch gekennzeichnet, dass örtliche Glaubensgemeinschaften, Organisationen oder Vereine das Feuer ausrichten und es im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich machen. Nicht gestattet ist dagegen, pflanzliche Abfälle durch schlichtes Verbrennen zu beseitigen.

Detaillierte Informationen zu den Sicherheitsmaßnahmen und den Angaben, die zur Anmeldung nötig sind, sowie einen Vordruck zur Anmeldung finden sich unter www.luedenscheid.de Die Anmeldung eines Osterfeuers kann entweder mit diesem Vordruck online oder per Post vorgenommen werden. Sie ist auch telefonisch bei Stefan Presse vom städtischen Fachdienst Öffentliche Sicherheit und Ordnung unter der Rufnummer 02351/17-2636 möglich.

Foto: Ina Hornemann

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