Werkzeugbau-Institut Südwestfalen
Olaf Schmidt und sein Team, hier die Maschinenbautechnikerin Daniela Buschhaus, luden zum "Open-House" ins Werkzeugbau-Institut "wi-swf" ein. Fotos: Kannenberg

Lüdenscheid. Am 2. und 3. Juli veranstaltete das Werkzeugbau-Institut Südwestfalen GmbH kurz „wi-swf“ ein „Open-House“ am Freisenberg und zeigte an diesen zwei Tagen, was sich hinter dem Kürzel „wi-swf“ wirklich verbirgt. Das Werkzeugbau-Institut vermittelte gemeinsam mit seinen vielen Partnern aus Wirtschaft und Technik einen interessanten Einblick dahingehend, wohin die Reise für den Werkzeug- und Maschinenbau in Deutschland geht.

Das Werkzeugbau-Institut Südwestfalen GmbH ist …

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Das Interesse ist geweckt. Viele Partner des wi-swf präsentieren sich im Foyer des Institutes dem Besucher.
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Information ist alles. Nur wer den Markt kennt, kann sich behaupten.

Das Werkzeugbau-Institut Südwestfalen GmbH (wi-swf) ist ein An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen und ein Unternehmen im Bereich der Forschung und Entwicklung für den Werkzeugbau. Das „wi-swf“ wurde im November 2011 durch den Zusammenschluss verschiedener Werkzeugmacher und der Industrie „der tws“ gegründet.

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Der Technologietransfer zwischen der Industrie, den Werkzeugmachern und den Fachhochschulen, sowie die Forschung und Entwicklung im Bereich Werkzeug – und Formenbau sind die Kernaufgaben des in Teilbereichen durch die Europäische Union und das Land NRW geförderten Werkzeugbau –Instituts Südwestfalen.

Als ein Premiumanbieter erbringt das wi-swf auch Beratungs- und Managementdienste rund um Themen des Werkzeug- und Formenbaus sowie Serviceleistungen auf der Basis individueller, Aus- und Weiterbildungskonzepte und der Bearbeitung von Materialien. Die Stärken des „wi-swf“ liegen auf dem Gebiet einer ganzheitlichen und auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmten Leistung. Es kann dabei auf Praxiswissen aus vielen Bereichen des Werkzeug und Formenbaus zurückgegriffen werden und es ergeben sich Synergieeffekte für kundenspezifische Lösungen. (Quelle: http://www.wi-swf.de/)

LASERTEC 65 3D, das Raumschiff unter den Maschinen vor Ort

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Einem der Besucher, dem Ingenieur Volkmar Dumm hat es die LASERTEC 65 angetan.

An diesem Tag stellte Olaf Schmidt, der Geschäftsführer des Institutes eine Technik vor, die anmutet, wie direkt aus einem Sience-Fiction Film importiert.

So beherbergt das Institut eine LASERTEC 65 3D Maschine, die auf den ersten Blick an die Kommandobrücke des Raumschiff Enterprise erinnert und sich auf den zweiten Blick als Kreativcenter für besonders struktuierte Oberflächen entpuppt. So kann fast jede Oberfläche, ob Sand, Schuppen, Stein, Blattoberflächen, Marmor, Teer und vieles, vieles mehr in eine 3D-Oberflächenform gebracht werden, die dann industriell zu nutzen ist.

Zum Beispiel für die Armaturenbretter, Airbag-Abdeckungen und matten Außen-Oberflächen der neuesten Autos, für Küchen, Designobjekte jeder Art, Schalen, Schmuck und Kleidung – der Anwendung sind keine Grenzen gesetzt. „Faszinierend“ würde Mr. Spock sagen. Der Käpt´n des Raumschiffs ist dabei eine junge Frau, die Maschinenbautechnikerin Daniela Buschhaus, die ihre Maschine mit spielerischer Sicherheit beherrscht. Olaf Schmidt stellt sie und ihre LASERTEC 65 dann auch sichtlich stolz vor.

Viele innovative Technologien

Wie genau funktioniert das? Es wurden viele Fragen gestellt und großese Interesse an Innovationen geweckt.
Wie genau funktioniert das? Es wurden viele Fragen gestellt und großes Interesse an Innovationen geweckt.

Das Institut hat an diesen Tagen noch andere Innovationen zu bieten, so z.B. die PEMMECHANIC, die mit einem Granitfuß am Boden gehalten werden werden muss. Sonst hebt sie bei Inbetriebnahme unter Umständen einfach ab.

Viele Partner des Instituts haben extra für diese zwei Tage ihre Maschinen aufgebaut, um sie den intereressierten Besuchern vorzuführen.

Überall laufen Ingenieure, Wissenschaftler und Werkzeugmacher herum, stehen in kleinen Gruppen beisammen und diskutieren die Vor- und Nachteile ihrer Maschinen und ihres Berufes überhaupt. So stellt man sich eine Ideenschmiede und Technikenklave vor. Und das bei 30 Grad Außentemperatur. Was aber niemanden zu stören scheint.

Netzwerke bilden und erfolgreich damit sein

Olaf Schmidt und Daniela Buschhaus vor ihrer "Supermaschine". Die beiden haben den Standort Deutschland auf dem Herzen.
Olaf Schmidt und Daniela Buschhaus vor ihrer „Supermaschine“. Die beiden haben den Standort Deutschland auf dem Herzen.

Olaf Schmidt ist ein Netzwerker. Ihm ist es ein besonderes Anliegen, den Werkzeugbau in Südwestfalen, in ganz Deutschland und vielleicht später auch EU-weit miteinander zu vernetzen, sich gemeinsam mit allen Beteiligten an einen Tisch zu setzen und zusammen neue zukunftsträchtige Konzepte zu entwickeln. Immer mit dem Ziel, die eine der großen industriellen Säulen Deutschlands, nämlich den Werkzeug- und Maschinenbau auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu halten.

Deutschland soll zukunftsträchtiger Industriestandort bleiben

Er und sein Team bieten dafür sowohl Auftragsarbeiten und Forschung auf dem Gebiet des Werkzeugbaus an, als auch Schulungen, Informationsveranstaltungen sowie Fort- und Weiterbildungen. Und stehen den Unternehmen gern beratend zur Seite. Das alles auf höchsten technischen Niveau.

Es liegt Olaf Schmidt sichtbar am Herzen, Menschen zusammenzubringen, ein Bewusstsein zu schaffen für Netzwerkarbeit und ein freundschaftliches Miteinander, bei dem einer vom anderen profitiert.

Wer mehr über das Institut und die interessante Arbeit wissen will, die dort vor Ort geleistet wird oder einen der vielen Dienste des Institutes in Anspruch nehmen will: www.wi-swf.de.

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