(v.l.n.r.): Jörg Schönenberg (Bürgermeister), Dirk Kersenbrock (Gemeindebrandinspektor & Leiter der Feuerwehr), Karl Appelhoff (Kundenbetreuung Iveco-Magirus) und Dirk Hauck (Brandinspektor & Löschgruppenführer) bei der offiziellen Übergabe des neuen Rüstwagens "Onkel Rolf" an den Löschzug. Foto: Marc Fürst

Schalksmühle. Am Freitagabend wurde im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr an der Volmestraße ein neues Fahrzeug an den Löschzug übergeben. Die Sonderanfertigung für die Schalksmühler Wehr trägt den Namen „Onkel Rolf“ und ist ein sogenannter Rüstwagen.

Ersatzbeschaffung bündelt zwei Fahrzeuge in einem

Mit dem neuen Fahrzeug, welches bereits seit April 2014 im Dienst der Feuerwehr Schalksmühle steht, wurden zwei ältere Fahrzeuge zusammengeführt. So übernimmt „Onkel Rolf“ künftig die Aufgaben eines Einsatzwagens zur Gefahrgutabwehr und die der technischen Hilfe. „Zum Teil hatten die alten Fahrzeuge bis zu 30 Dienstjahre auf dem Buckel und kamen langsam aber sicher in die Jahre“, sagte Löschgruppenführer Dirk Hauck im Gespräch mit unserer Redaktion.

Technik und Aufbau individuell

Die verbaute Technik im neuen Aufbau der Firma Magirus, der auf einem 15 Tonnen Fahrgestell sitzt, beinhaltet modernste Technik. Die Anordnung der verschiedenen Werkzeuge wurde in enger Zusammenarbeit mit den Feuerwehrleuten aus Schalksmühle geplant. Bei der Verteilung der Gerätschaften orientierte man sich stark am Aufbau eines Fahrzeugs, welches schon länger im Dienste der Schalksmühler Wehr steht. So ist laut Hauck gewährleistet, dass die Feuerwehrleute bei beiden Fahrzeugen wissen, an welchen Stellen sie welche „Bereiche“ mit den entsprechenden Werkzeugen finden. „Das spart im Einsatz wertvolle Sekunden“, ist sich Dirk Hauck sicher. Mit der Ausstattung wird „Onkel Rolf“ vor allem bei Einsätzen wie Verkehrsunfällen und anderen „Nicht-Brandeinsätzen“ zum Einsatz kommen.

Namensgebung

Dass der neue Rüstwagen am Freitagabend offiziell auf „Onkel Rolf“ getauft wurde, passierte nicht nur aus Spaß an der Freude, sondern hat einen triftigen Grund. „Wir haben eine Tradition wieder aufleben lassen. Wir vergeben für unsere Fahrzeuge nicht einfach irgendwelche willkürlichen Namen, sondern ehren damit jeweils ein Ehemaliges, verstorbenes Mitglied des Löschzuges. Im Fall von „Onkel Rolf“ gilt die Anerkennung, dem ehemaligen Löschzugführer Rolf Wirth. Die Namensvergabe übernahm die Frau des verstorbenen Feuerwehrmannes. Dies war der emotionale Höhepunkt des Abends.

 

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here