Halver. „Ein schöner Tag von Spritabfackeln“ – der schwarze Aufkleber auf dem knallgelben Lincoln Continental zeugt vom Humor seines Besitzers. Witzig auch der Kaktus mit Sonnenbrille und rotem Hut. Die Mini-Skulptur verziert die Antenne des US-Straßenkreuzers. Er zählt zu den letzten Dinos der US-Autoindustrie, stammt aus dem Hause Ford und ist mit seinem Acht-Zylinder-Motor ein echter Schluckspecht.

Die Luxus-Limo mit viel Platz, Komfort und Chrom zählte zu den automobilen Schaustücken, die sich am Sonntag in der Halveraner Bahnhofstraße und auf dem Parkplatz am Kulturbahnhof versammelt hatten. Seit einigen Jahren treffen sich hier Oldtimer- und Youngtimer-Freunde beim verkaufsoffenen Sonntag im Juli.

Blick in einen als Campingbus ausgestatteten T 2.
Blick in einen als Campingbus ausgestatteten T 2.

Trotz des wechselhaften Wetters bewegten zahlreiche Besitzer ihre liebevoll umhegten Schätzchen nach Halver. Mancher steuerte aber angesichts drohender Gewitterwolken sein Gefährt vorzeitig in die schützende heimische Garage.

Als Autos noch echte Typen waren

„Schade“, bedauerte Olaf Panne vom Stadtmarketing Halver. „Im vergangenen Jahr hatten wir deutlich mehr Fahrzeuge zu Gast.“ Die Schaulustigen kamen dennoch auf ihre Kosten. Vom Golf I GTI über ein Volvo-Camping-Gespann, Traktoren, VW-Busse, Karmann Ghias oder Motorräder bis hin zum Transporter-Oldie von Peugeot oder dem grünen Turck-Reisebus – sie konnten sich an Fahrzeugen aus der Zeit satt sehen, in der Autos noch echte Typen waren.

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