Mitarbeiter von Polizei, Bauhof, unterer Wasserbehörde und Feuerwehr waren mit der Beseitigung einer Motorölspur am Mittwochnachmittag längere Zeit beschäftigt.

Plettenberg. Eine Ölspur, die sich von der Zeppelinstraße bis hinauf ins Oestertal hinzog, sorgte am Mittwochnachmittag (7. Juli) für einen mehrstündigen Einsatz von Feuerwehr, Polizei, Baubetriebshof und unterer Wasserbehörde.

Gegen 15 Uhr rückten am Mittwochnachmittag (7. Juni) zunächst die hauptberuflichen Kräfte der Feuerwache zu einer gemeldeten Ölspur, beginnend ab der Zeppelinstraße in Fahrtrichtung Beiese aus. Während die Zeppelinstraße, der Oesterweg und die Oestertalstraße noch leicht verunreinigt und durch Sonneneinwirkung und Wind bereits teilweise abgetrocknet waren, zeigte sich im Bereich am Beiese eine deutlich ausgeprägte Ölspur, welche sich  über die gesamte Fahrbahnbreite hinweg zog. Hier stand auch der Verursacher, welcher seinen Angaben zur Folge nach zwar mit seinem Fahrzeug während der Fahrt nach Hause irgendwo an einer Straßenunebenheit leicht aufgesetzt war,  den Schaden an der Ölwanne und den Ölverlust aber zunächst nicht bemerkt hatte. Erst beim Aussteigen sei ihm der Schaden aufgefallen, weshalb auch er die Polizei informierte.

Die Straße Am Beiese wurde vorübergehend gesperrt.

Während die Feuerwehr die Motorölspur mit Hilfe von Bindemittel abstreute, rückte eine Kehrmaschine des städtischen Baubetriebshofes an, um das kontaminierte Bindemittel zeitnah wieder aufzunehmen. Hierzu wurde die Straße am Beiese von der Polizei während der Reiningungsarbeiten für den Verkehr komplett gesperrt.

Ölsperren eingezogen

Noch während der eingeleiteten Maßnahmen der Feuerwehr setzten erneut starke Regenschauer ein und sorgten für eine weitere Ausbreitung des noch nicht aufgenommenen Motoröles. Weiterhin drohte das mit Öl verunreinigte Regenwasser in den nahegelegenen Oesterbach zu laufen, weshalb nach Rücksprache mit der unteren Wasserbehörde sicherheitshalber umgehend zwei Ölsperren eingezogen wurden. Zur Unterstützung wurden hierzu die ehrenamtlichen Kräfte des Rüstzuges aus Ohle nachalarmiert, welche eine Ölsperre im Bereich auf der Weide einzogen. Eine weitere wurde unmittelbar im Bereich unterhalb am Beiese durch die Kräfte der Feuerwache eingezogen.

Erst nach knapp drei Stunden konnte der Einsatz von Polizei, unterer Wasserbehörde, Baubetriebshof und Feuerwehr beendet werden. Kontrollen des Oestergewässers während des laufenden Einsatzes und Untersuchungen der Abwasserkanäle durch die untere Wasserbehörde ergaben, dass vermutlich kein Öl in den Oesterbach gelaufen ist. Vorsorglich sollen die eingesetzten Ölsperren zunächst im Bachlauf verbleiben, bevor diese durch ein Spezialunternehmen auf Anordnung der unteren Wasserbehörde wieder ausgebaut werden können.

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