Plettenberg. (ots/PFP) Polizei, Feuerwehr und Untere Wasserbehörde rückten am Mittwochabend (28. Juni) zu einer Firma an der Daimlerstraße aus. Nach ersten Erkenntnissen wurde bei Regen Öl vom Gelände der Firma in den Kanal und folglich in den Bach Else gespült. Die genauen Umstände sind nun Gegenstand der Ermittlungen. Die Feuerwehr errichtete Ölsperren. Die Untere Wasserbehörde entnahm Proben. Die Ermittlungen dauern an.

Öl auf dem Elsegewässer im Bereich der Daimlerstraße lautete gegen 18.45 Uhr die Meldung für die hauptberufliche Wachbereitschaft der Feuerwehr, welche zunächst mit Hilfeleistungslöschfahrzeug und einem Logistikfahrzeug ausrückte. In Höhe eines dort ansässigen Industriebetriebes liefen größere Mengen einer ölhaltigen Flüssigkeit aus einem Rohr in den Elsebach, was eine umgehende Nachalarmierung von unterer Wasserbehörde, Polizei und dem ehrenamtlichen Rüstzug aus Ohle nach sich zog.

Die Feuerwehr errichtete Ölsperren im Bereich der Elsemühle (Foto) und auf der Weide.

Umgehend begab man sich auf die Suche nach der Ursache für die Verunreinigung. Gleichzeitig wurden durch die Einsatzkräfte Ölsperren im Bereich an der Elsemühle und auf der Weide eingezogen. Um den Austritt aus der Verrohrung einzudämmen, wurde zudem ein Dichtkissen durch Betriebsmitarbeiter im Kanalrohr eingesetzt.

Eine konkrete Havariestelle konnte letztlich nicht ganz genau bestimmt werden. Zwar habe es am Morgen in dem Betrieb einen kleineren Ölunfall gegeben, welcher auch werksseitig mithilfe von Ölbindemittel beseitigt wurde, dennoch hatten die Ölunfallstelle und das Regenabwasserkanalsystem, welches in den Elsebach mündet, anscheinend keine Verbindung zueinander. Ob Ablagerungen auf den großen Industrieflächen aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit, welche durch die am Nachmittag einsetzenden Regenschauer in die Kanäle gespült wurden, die Ursache sein könnten, bleibt ebenso ungewiss.

Zur abschließenden Reinigung der Flächen, des Kanalrohrsystems und der Ölsperren wurde eine Spezialfirma beauftragt. Erst gegen 21 Uhr konnte der Feuerwehreinsatz beendet werden.

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