Foto: Komplett-Magazin/Martin Büdenbender

Lennetal. Die Kommunen der Lenne-Schiene laden für Freitag, 10. November, alle Bürgerinnen und Bürger zur Lenne-Konferenz ein. Sie findet ab 16 Uhr in der Mensa Finnentrop, Max-Planck-Ring 30 in Finnentrop, statt. Um eine Anmeldung per E-Mail (marco.eissing@plan-lokal.de) wird gebeten.

Aufbauend auf den vergangenen acht Jahren erfolgreicher interkommunaler Zusammenarbeit im Projekt Lenne-Schiene und der Umsetzung zahlreicher Maßnahmen möchten die acht Kommunen Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Altena, Werdohl, Plettenberg, Finnentrop, Lennestadt und Schmallenberg mit der Erarbeitung der Konzeption „Lenne-Schiene 2.0“ in die nächste Entwicklungsphase übergehen. Zur Erarbeitung einer neuen Konzeption für die regionale Entwicklung der kommenden Jahre sollen im Rahmen einer öffentlichen Auftaktveranstaltung, der Lenne-Konferenz, neue Themenschwerpunkte und Ziele gemeinsam diskutiert und erarbeitet werden. Die acht Kommunen laden alle Interessierten, die Bewohnerschaft und fachliche Experten dazu ein, sich über die vielfältigen Ergebnisse des Projektes Lenne-Schiene zu informieren und sich in einen ersten wichtigen Dialog rund um die Zukunftsperspektiven des Lennetals einzubringen.

Dokumentation und Dialog

Mit der Vorstellung der Dokumentation „Lenne-Schiene 2009 – 2017: Konzept- und Projektschau“ werden die Kommunen die Bandbreite der bislang umgesetzten Projekte präsentieren und gleichzeitig den inhaltlichen Grundstein für einen gemeinsamen Austausch im Rahmen der Lenne-Konferenz legen. In einer Dialogphase wird den Teilnehmenden die Gelegenheit geboten, mit den Vertreterinnen und Vertretern der acht
Lenne-Schiene-Kommunen, der Südwestfalen Agentur und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen, Ideen und Fragestellungen rund um die Ausrichtung des Projektes „Lenne-Schiene 2.0“ einzubringen.

Das Projekt Lenne-Schiene

Die erfolgreiche Zusammenarbeit im Projekt Lenne-Schiene hat in den acht Kommunen entlang der Lenne bereits viel bewegt. Die Kommunen Iserlohn, Nachrodt-Wiblingwerde, Altena, Werdohl, Plettenberg, Finnentrop, Lennestadt und Schmallenberg haben es im Zeitraum von 2009 bis 2017 geschafft, zahlreiche städtebauliche, ökologische und touristische Projekte zur Attraktivierung des Lennetals umzusetzen.

In Plettenberg wurde der Bahnhof umgestaltet und eine durchgehende Lennepromenade als Verbindung zwischen der Fischbauchbogen-Brücke und dem Schulzentrum im Böddinghauser Feld bis hin zur Bahnhofstraße entlang des Südufers der Lenne geschaffen. Am gegenüberliegenden urbanen Nordufer entstand mit der Lennepromenade „Waterkant“ ein besonderer Ort. Als erlebbare Attraktion ist die Integration der historischen Fischbauchbogen-Brücke im Böddinghauser Feld zu nennen.

Foto: Komplett-Magazin/Martin Büdenbender

Lenneroute als verbindendes Element

Als zentrales interkommunales Projekt lässt sich zudem die Qualifizierung des Radwegs Lenneroute nennen. Die Kommunen und die verwirklichten Projekte werden durch diesen insgesamt circa 142 Kilometer langen Radweg auf eine neue Art miteinander verbunden. Innerhalb des Projekts Lenne-Schiene ist zudem mit den LenneLebt!-Tagen (z.B. Aktion „Waterkant“) eine gemeinsame Projektebene temporärer und dauerhafter Veranstaltungen installiert worden, die in den Jahren 2014 bis 2017 zahlreiche Besucherinnen und Besucher an die Lenne führte.

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