Bühnentransparent beim Muschelsalat Konzert am 27. Juli 2016. Foto: tft

Hagen/NRW. Drei Konzerte des Hagener Muschelsalat waren in diesem Jahr wieder Teil der Veranstaltungsreihe „Odyssse: Musik der Metropolen“. Hierzu heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Hagener Rathaus:

Erneut hat das bewährte Team der Odyssee-Veranstalter gemeinsam mit Funkhaus Europa vier Open Air Bühnen im Ruhrgebiet erobert und rund 18.000 Besucher in Schwingung versetzt. Im Rahmen des Muschelsalats machte das Musikfestival an drei Terminen Halt in der Konzertmuschel im Hagener Volkspark.

Regenerischer Start und musikalische Premieren

zum Nach einem eher regnerischen, kühlen Start, dem DJ Ipek (Istanbul/Berlin) und Elektro Hafiz mit Band heiße Rhythmen und ungewohnte Klänge entgegensetzten, forderte La Mambanegra aus Kolumbien beste Kondition von ihren Zuschauern. Die schweißtreibenden Rhythmen begeisterten das tanzende Publikum. Zuvor überzeugte die Singer-Songwriterin Negisa Blumenstein mit ihrem ersten größeren Auftritt. Doch nicht nur musikalisch, auch in den kritischen politischen Texten überzeugten die Konzerte.

Siska und Khebez Dawle im Hagener Volkspark. Foto: tft
Siska und Khebez Dawle im Hagener Volkspark. Foto: tft

Das galt insbesondere für das diesjährige Highlight des Festivals – die Begegnung zwischen der syrischen Band Khebez Dawle und der charismatischen Sängerin Siska (Marseille). Die syrischen Indie-Rock-Musiker sind nach gefahrenreicher Flucht über das Mittelmeer inzwischen in Berlin zu Hause. Gemeinsam mit Siska tauschten sie im Probenraum ihre musikalischen Ideen aus und schufen eigens zum Abschluss des diesjährigen Roadfestivals einige neue Stücke. Die Premiere dieser engagierten Kooperation wurde vom Publikum mit viel Beifall gefeiert.

Förderung macht Veranstaltungen möglich

Gefördert wurde „Odyssee: Musik der Metropolen“ von der regionalen Kulturpolitik des Landes Nordrhein Westfalen sowie vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein Westfalen, durch die LAG Soziokultureller Zentren NRW, von den beteiligten Städten sowie der Sparkasse Recklinghausen.

Das Kulturzentrum Pelmke in Hagen, die Stadt Recklinghausen, der Ringlokschuppen Ruhr, der Bahnhof Langendreer und WDR Funkhaus Europa stellten neben finanzieller Eigenleistung und Musik-Know-How den organisatorischen Rahmen als Veranstaltergemeinschaft zur Verfügung.

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here