Null Bock
"Null Bock" entstand in Kierspe. Psychologin Heidrun Wendel in machte mit Hilfe von Kameramann Holger Weyland einen Lehrfilm zum Thema "Null Bock - Umgang mit nicht motivierten Jugendlichen". Foto: Rüdiger Kahlke

Kierspe. Das Höferhofer Institut in Person von Diplom Psychologin Heidrun Wendel hat in Zusammenarbeit mit Filmemacher Holger Weyland und mehreren Jugendlichen aus Kierspe und Meinerzhagen „Null Bock“ – einen Dokumentarfilm und Lehrfilm zum Thema unmotivierte Jugendliche gedreht. Jetzt hat „Null Bock“ Premiere in NRW. Im Kiersper Jugendzentrum relax  wird der Film am Dienstag, 2. Juni 2015, um 19 Uhr gezeigt. Eintritt wird nicht erhoben.

„Null Bock – Umgang mit nicht motivierten Jugendlichen“ lautet der Titel eines Lehrfilms, der in Kierspe gedreht worden ist. „Der Film hat für Furore gesorgt“, freute sich die Kiersper Psychologin Heidrun Wendel vom Höferhof Institut nach der Uraufführung in Dresden.

In Dresden Lob und Respekt für „Null Bock“

Was motiviert Jugendliche überhaupt morgens aufzustehen und in die Schule oder zur Arbeit zu gehen? Was ist, wenn sie dazu einfach Null Bock haben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Film. In Hannover wurde der Film im März im Rahmen einer Veranstaltung für Schulsozialarbeiter gezeigt, das Landesjugendamt Sachsen plane im Juni eine Aufführung in Meißen, und im September soll der Film in der Akademie Rosenhof in Weimar vorgestellt werden. Dabei kooperiert das Jugendzentrum mit dem Höferhofer Institut, das als Veranstalter auftritt. In Dresden hätten sich die Zuschauer mit Lob und Respekt über das Werk geäußert, das in der Kiersper Gesamtschule entstanden und als Schulungsfilm für Sozialarbeiter gedacht ist.

Autorin glaubt nicht an unmotivierte Jugendliche

Regelmäßig bietet Heidrun Wendel Fortbildungen für Sozialpädagogen an Berufsschulen an. Dabei erlebe sie diese oft als desillusioniert, da sie es oft mit Schülern zu tun hätte, die sich mit der Schule schwer tun oder erst gar nicht hingehen. Wendel selbst glaubt nicht an unmotivierte Jugendliche. „Jeder hat Interessen, die geweckt werden müssen“, so die Kiersperin. Bereits im Grundschulalter sei es wichtig, Kinder für Themen zu begeistern. Dass viele Kinder und Jugendliche tatsächlich konkrete Interessen haben, wird auch im Lehrfilm in Interviews gezeigt.

Alle Interessierten und natürlich auch die Darsteller und ihre Freunde und Familien sind eingeladen, an der Premiere im Jugendzentrum an der Fritz Linde Straße 37 teilzunehmen. Weitere Infos gibt es im Jugendzentrum unter 02359 / 661-259 oder bei Heidrun Wendel unter 02359/ 6781.

 

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