Am Tag des Denkmals besuchten Mitglieder des Geschichts- und Heimatverein Schloss Hohenlimburg. Foto: Scholten

Lüdenscheid/Hohenlimburg. Am Tag des offenen Denkmals besuchten die Gäste des Geschichts- und Heimatvereins unter der Leitung von Dr. Arnhild Scholten das Schloss Hohenlimburg.

Es wurde im Anschluss an die Burg aus dem Jahr 1240 gebaut. Das Leben in diesen alten Gemäuern hatte sich manch einer romantischer vorgestellt. Eine informative Führung korrigierte das Bild: Meterdicke Mauern, kleine Fenster, dunkle Räume, spärliche Ofenheizungen und lediglich ein nach außen offenes Plumpsklo bis in die 50er Jahre des 20.Jahrhunderts hinein ließen für Romantik nicht viel Raum.

Die geheimnisvolle schwarze Hand, eine mumifizierte,  am Handgelenk abgetrennte Hand,  vermutlich aus dem 16. Jahrhundert, beeindruckte die Besucher. Ebenso der Wehrgang hoch über den Mauern, der in früheren Zeiten als Ausguck gegen Feinde diente, jetzt aber einen herrlichen Rundblick über das Lennetal bei Hohenlimburg bei schönstem Spätsommerwetter bot. Ein kleiner Spaziergang durch den ehemals nach barockem Vorbild angelegten Garten mit echten Weinreben rundete die Fahrt ab.

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