Foto: Bernhard Schlütter
Der Neubau des Matthias-Claudius-Hauses ist fertiggestellt und von den Bewohnern bezogen. Die Gestaltung des Umfelds wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Foto: Bernhard Schlütter
Der Neubau des Matthias-Claudius-Hauses ist fertiggestellt und von den Bewohnern bezogen. Die Gestaltung des Umfelds wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Das neue Matthias-Claudius-Haus wurde am Samstag (18. Februar) offiziell eingeweiht. Nach gut einjähriger Bauzeit war das Gebäude im August 2016 fertiggestellt und von den Bewohnern bezogen worden.

Im Neubau bietet das Evangelische Perthes-Werk als Träger dieser Altenpflegeeinrichtung 69 Plätze nunmehr ausschließlich in Einzelzimmern an. „Es ist ein helles, freundliches Haus, das mit seiner Struktur und Ausstattung gute Bedingungen für die diakonisch motivierte Betreuungsarbeit bietet“, freute sich Wilfried Koopmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Perthes-Werks. Zentraler Inhalt dieser Betreuungsarbeit sei, das Alter als lohnende Herausforderung zu begreifen. Koopmann dankte der Einrichtungsleiterin Gerlinde Himmel sowie allen Mitarbeiter/-innen und Bewohner/-innen für ihre Geduld und Nachsicht während der Bauzeit.

Geistliche Angebote im Sinne der Ökumene

Pfarrer Dietmar Auner, Vorsitzender des Kuratoriums Foto: Bernhard Schlütter
Pfarrer Dietmar Auner, Vorsitzender des Kuratoriums Foto: Bernhard Schlütter

Kuratoriumsvorsitzender Pfarrer Dietmar Auner betonte, dass das Matthias-Claudius-Haus, das seit 1960 ein Altenheim ist, heute selbstverständlicher Bestandteil der Gemeindearbeit sei. Sowohl die evangelische Kirchengemeinde als auch die katholische Pfarrei St. Laurentius, die durch Pfarrer Patrick Schnell vertreten wurde, machten im ökumenischen Sinne geistliche Angebote für die Bewohner/-innen.

Ulrich Duffe, Vorsitzender des Kreisausschusses für Gesundheit und Soziales, lobte das Perthes-Werk als einen der wichtigen Träger von Pflegeeinrichtungen im Märkischen Kreis. 10 Einrichtungen mit rund 900 Plätzen betreibe das Perthes-Werk im MK, das sei fast ein Zehntel der vorhandenen Pflegeplätze.

Bewohner sollen sich Zuhause fühlen

„Zu Hause fühlt man sich wohl und geborgen. Der alters- und gesundheitsbedingte Umzug ins Seniorenheim sollte in ein neues Zuhause führen“, wünscht sich Bürgermeister Ulrich Schulte und sieht im neuen Matthias-Claudius-Haus dafür die Voraussetzung geschaffen.

Superintendent Klaus Majoress Foto: Bernhard Schlütter
Superintendent Klaus Majoress Foto: Bernhard Schlütter

Angetan vom Neubau zeigte sich auch Superintendent Klaus Majoress. „Als das Perthes-Werk die Trägerschaft vor 25 Jahren übernahm, wurde die Bedingung gestellt, dass die Duschwannen bodengleich gemacht werden müssten. Jetzt ist das geschehen und gleich ein ganzes Haus drum herum gebaut worden“, wies er augenzwinkernd darauf hin, dass der Neubau dringend notwendig geworden war.

Im Anschluss an Gottesdienst und Grußworte unterhielt der Frauenchor FemmeVokal aus Bremcke die Gäste im neuen Matthias-Claudius-Haus.

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