von links: Regierungspräsidentin Diana Ewert, Oberbürgermeister Erik Schulz, Marion Schwillb-Höbig, Projektleitung Soziale Stadt.
Hagen. Für die Umgestaltung des Stadtteils Wehringhausen erhält die Stadt Hagen eine Förderung aus Bundes- und Landesmitteln in Höhe von 1,010 Millionen Euro. Regierungspräsidentin Diana Ewert übergab den Förderbescheid am Mittwoch (28. September) an Oberbürgermeister Erik O. Schulz.

„Mit dem Bescheid werden gleich drei Maßnahmen im Stadtteil gefördert und die 2012 im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ begonnene Aufwertung des Stadtteils weiter fortgesetzt“, so die Regierungspräsidentin. In den Jahren 2012-2015 wurde bereits eine Förderung in Höhe von rund 3,1 Millionen Euro bewilligt.

Umgestaltung Bodelschwinghplatz

Der überwiegende Teil der diesjährigen Förderung ist für die geplante Umgestaltung des Bodelschwinghplatzes mit der Wehringhauser Straße sowie dem 2. Bauabschnitt der Umgestaltung des Parks der Villa Post bestimmt.

Der Stadtteil Wehringhausen zeichnet sich insbesondere durch eine hohe bauliche Dichte und die in der Gründerzeit entstandene Blockbebauung aus. Die Straßenräume sind eng, zum großen Teil ohne Grün und die Innenhöfe bebaut oder werden als Parkraum genutzt.

Wohnwert beeinträchtigt

Eine Eisenbahnstrecke und zwei Verkehrsachsen, die teilweise mit einem sehr hohen Verkehrsaufkommen frequentiert werden, belasten den Kernbereich dieses Stadtteils. Durch die Mischung von Gewerbebetrieben und Wohnbebauung wird der Wohnwert beeinträchtigt. Außerdem sind durch Stilllegung von Betrieben und fehlender Nachnutzung Gewerbebrachen entstanden.

Diese städtebauliche Situation hat zur Folge, dass im Vergleich zum übrigen Stadtgebiet überproportional viele Bewohner aus diesem Stadtteil fortziehen.

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