Beatrice, Bruno und Valentina Sapere im modernisierten Eiscafé am Rathausplatz. Foto: Wolfgang Teipel

Schalksmühle. Sie ist wieder da, die Familie Sapere. Am Mittwoch, 8. Februar, öffnet das Eiscafé am Schalksmühler Rathausplatz wieder seine Türen. Stammgäste werden überrascht sein. Die Inneneinrichtung wurde modernisiert. Warme Rottöne und edles Grau verleihen dem Eiscafé ein zeitgemäßes Gesicht. „Es musste etwas Frisches her“, sagt Valentina Sapere, die 21-jährige Tochter von Beatrice und Bruno. Und wer ganz genau hinschaut, wird feststellen: Valentina hat auch an anderen Stellen ihre Spuren hinterlassen. Bei Blick auf die Eiskarte fällt auf: Venezia ist Geschichte. Das Café heißt ab sofort „Eiscafé Valentina“.

Der Eisverkäufer auf dem Fahrrad hat seinem Stammplatz ist Eiscafé Valentina. Foto: Wolfgang Teipel
Der Eisverkäufer auf dem Fahrrad hat seinem Stammplatz ist Eiscafé Valentina. Foto: Wolfgang Teipel

Valentina wird das Geschäft übernehmen. „Im Sommer steige ich richtig ein“, sagt sie. Dann wird sie ihre Ausbildung als Erzieherin abgeschlossen haben und die Regie am Rathausplatz übernehmen. Selbstverständlich werden Beatrice und Bruno ihre Tochter weiter unterstützen.

Seit 25 Jahren in der Hand von Bruno Sapere

Der Einstieg von Valentina ins Geschäft ihrer Eltern ist gut gewählt. Vor exakt 25 Jahren übernahmen Beatrice und Bruno Sapere das Eiscafé zusammen mit Brunos Bruder Salvatore. Jetzt wird nach einem Vierteljahrhundert ein neues Kapitel aufgeschlagen.

Der Start damals war nicht so einfach. Die Saperes kamen direkt aus ihrer Heimat Kalabrien. Am 15. Januar 1992 trafen sie in Schalksmühle ein. Schon drei Wochen später ging’s am Rathausplatz los. „Ich sprach so gut wie gar kein Deutsch“, erinnert sich Bruno. Mit den Jahren wurde das Café zu einem beliebten Treffpunkt. „Die Realschüler von damals kommen heute mit ihren eigenen Kindern“, freut sich Beatrice.

Valentina: „Alles muss perfekt sein“

Ab 8. Februar läuft die Kaffeemaschine wieder. Foto: Wolfgang Teipel
Ab 8. Februar läuft die Kaffeemaschine wieder. Foto: Wolfgang Teipel

Genuss und Qualität, seit zwei Jahren auch draußen unter einer Pergola: „Bei uns muss alles perfekt sein“, sagt Valentina. Wer am Mittwoch kommt, erhält zur Begrüßung ein Gläschen Sekt. Am Eröffnungstag ist auch Valentina an Bord. „Ich habe mir extra Urlaub genommen.“

Vor dem neuen Valentina wird eine lila Vespa parken. Sie ist ein Geschenk von Valentina an ihren Vater. „Er hat vor vielen Jahren schon mal einen solchen Roller gefahren“, sagt die 21-Jährige. Zum 25. Jahrestag des Eiscafés hat sie ihrem Vater deshalb diesen italienischen Kultroller geschenkt. Man sieht: Nicht nur Genuss und Qualität ist den Saperes wichtig. Auch Familientradition spielt eine große Rolle.

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