AWO
Gemeinsam für die neue Kita (v.l.n.r.): Bürgermeister Jan Nesselrath, AWO-Geschäftsführerin Birgit Buchholz, AWO-Vorsitzende Renate Drewke, Investorin Katharina Böcher sowie AWO-Betriebsleiter Johannes Anft und Heinz-Gerd Maikranz, Fachbereich Bürgerservice.

Meinerzhagen. Dem Bau einer neuen von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) betriebenen Kindertagesstätte steht nichts mehr im Wege: Bei einem Treffen Mitte Dezember hatten Stadtverwaltung, die private Investorin Katharina Böcher und die AWO Unterbezirk Hagen-Märkischer Kreis ihre Absicht bekräftigt, gemeinsam für die Errichtung einer Kindertagesstätte zu sorgen. Auch die Kaufverträge sind inzwischen unterzeichnet, so dass die konkrete Bauplanung beginnen kann.

Einrichtung mit 70 Plätzen

In der neuen Kindertagesstätte sollen neben drei Regelgruppen auch zwei heilpädagogische Gruppen Raum finden. Insgesamt sollen rund 70 Plätze geschaffen werden, von denen etwa 50 auf die Regel- und 20 auf die heilpädagogischen Gruppen entfallen.

Zwischen der Straße nach Butmicke und der Straße „Im Brannten“ nördlich des Schullandheims entsteht ein neuer inklusiver Kindergarten. Hintergrund ist die absehbare Schließung der AWO-Einrichtung mit heilpädagogischer Ausrichtung in der Ortslage Schürfelde mit bis dato sechs Gruppen für Kinder.

Individuelle Betreuung

Der in Meinerzhagen bestehende Bedarf soll nach der Eröffnung des neuen Kindergartens nahtlos weiter abgedeckt werden. Der Neubau selbst, so das Ziel der Beteiligten, soll den bestmöglichen Rahmen für eine individuelle Betreuung der Kinder schaffen. Dabei steht der ganzheitliche Erziehungsansatz im Zentrum, in dem Integration, Angebote unterschiedlicher Art und Rückzugsmöglichkeiten ihren Platz finden. Im Sinne des Inklusionsgedankens sollen alle Kinder die für sie passende Betreuung und Förderung erfahren.

„Wir freuen uns sehr, dass das Angebot an Kindergartenplätzen hier in unserer Stadt mit der neuen Kindertagesstätte weiter abgerundet wird – sowohl in Bezug auf die räumliche Unterbringung als auch die inhaltlich-pädagogischen Möglichkeiten“, fasst Bürgermeister Jan Nesselrath das Anliegen der Beteiligten zusammen. „Mit dem Konzept eines integrativen Kindergartens ermöglichen wir die individuelle, bedarfsgerechte Förderung jedes Kindes und schaffen gleichzeitig eine ganzheitliche Lebenswelt für die Kinder.“

Betrieb ab Kindergartenjahr 2017/18

Bereits im Jahresverlauf hatte die Stadt die Schritte im notwendigen Satzungsverfahren schnellstmöglich vorangetrieben und kurz nach den Sommerferien zum Abschluss gebracht. Damit sind die planungsrechtlichen Voraussetzungen für einen Projektstart seit Herbst erfüllt. Nachdem nun das zu bebauende Grundstück von der Stadt an die private Investorin übergegangen ist, können die konkreten Planungsarbeiten gemeinsam mit der AWO als dem künftigen Träger eingeleitet werden. Die neue Kindertageseinrichtung soll – so die Zielsetzung von Investorin und AWO – für das Kindergartenjahr 2017/18 zur Verfügung stehen. Interessierte Eltern können sich schon jetzt an die AWO-Kindertageseinrichtung „Rappelkiste“, Zum Eickenhahn 2a, wenden. Die Einrichtungsleiterin, Sabine Fernholz, gibt gerne Auskunft (02354/14008)

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here