Geschäftsführer Pfarrer. Martin Wehn hat im Beisein der Mitarbeitenden der Sozialen Dienste der Diakonie Mark-Ruhr Birgit Buchholz verabschiedet und Heidrun Schulz-Rabenschlag (rechts) offiziell als Nachfolgerin vorgestellt. Foto: Diakonie Mark-Ruhr

Märkischer Kreis. Wechsel an der Spitze der Sozialen Dienste der Diakonie Mark-Ruhr: Heidrun Schulz-Rabenschlag tritt die Nachfolge von Birgit Buchholz an. Buchholz ist neue Geschäftsführerin der AWO, Unterbezirk Hagen-Märkischer Kreis.

Bei der Diakonie ist Heidrun Schulz-Rabenschlag keine Unbekannte: Sie hat in den zurückliegenden 20 Jahren die Wohnungslosenhilfe in Iserlohn geleitet. „Das war eine tolle Zeit, die ich in keinem Fall missen möchte. Menschen direkt und unmittelbar helfen zu können, ist ein schönes Gefühl und eine befriedigende Arbeit“, sagt die Diplom-Sozialarbeiterin.

Neue Herausforderung

„Jetzt reizt mich die Herausforderung, in einem größeren Gestaltungsbereich über die Wohnungslosenhilfe hinaus Verantwortung zu übernehmen, damit Menschen in sozialen Schwierigkeiten so geholfen wird, wie sie es benötigen“, blickt Heidrun Schulz-Rabenschlag auf das große Verbreitungsgebiet. Zu den Sozialen Diensten gehören verschiedenste Beratungsangebote wie die Zuwanderungsberatung, die Erwerbslosenberatung, die Schuldnerberatung, die Sucht- und Drogenhilfe, die Bahnhofsmission und zahlreiche weitere Einrichtungen; und das im Märkischen Kreis, im EN-Kreis sowie in Hagen.

Dank an Birgit Buchholz

„Wir sind ihnen für ihren Einsatz und ihr Engagement für die Diakonie und damit für die Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu großem Dank verpflichtet. Gleichzeitig freuen wir uns, mit Heidrun Schulz-Rabenschlag eine absolute Expertin mit Blick auf soziale Fragestellungen und Herausforderungen gefunden zu haben. Wir sind uns sicher, dass sie unsere Angebote bedarfsgerecht weiterentwickeln wird“, sagte der theologische Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr, Pfarrer Martin Wehn, bei der Verabschiedung von Birgit Buchholz und Vorstellung von Heidrun Schulz-Rabenschlag.

Christliches Menschenbild

„Es muss für uns darum gehen, alltägliche Probleme so zu berücksichtigen, dass unsere Hilfeangebote immer im Sinne der Betroffenen weiterentwickelt werden. Wir tun das, weil wir unsere Arbeit aus einem christlichen Menschenbild heraus betrachten“, betonte Heidrun-Schulz Rabenschlag.

Hauptamtliche und Ehrenamtliche

Zu den Sozialen Diensten gehören rund einhundert hauptamtliche Mitarbeitende und eine ebenso große Anzahl an Ehrenamtlichen. „Ehrenamt hat einen hohen Stellenwert. Ohne freiwilliges Engagement, für das wir zu großem Dank verpflichtet sind, könnte vieles nicht so angeboten und bewerkstelligt werden, wie wir es gegenwärtig tun“, sagt die neue Leiterin des Fachressorts.

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