Das bisherige Gebäude 2 mit der Hausmeisterwohnung wird voraussichtlich einem Neubau weichen.

Schalksmühle. Die Primusschule wird voraussichtlich einen Neubau erhalten. Das Architektenbüro „fun“ hat den Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung überzeugt. Ursprünglich waren im dritten Bauabschnitt Sanierung und Umbau des bestehenden Gebäudes vorgesehen. Jetzt sollen Architekt Christoph Feld und sein Team Pläne für einen Neubau entwickeln.

Vollständige Barrierefreiheit

Kurze Wege, einfache Orientierung, vollständige Barrierefreiheit ohne einen weiteren Aufzug, optimale Anlieferung der Küche und weitere Verbesserungen bei der Bewirtschaftung – das sind für Christoph Feld und den Rat die schlagenden Argumente.

„Auch wenn wir unser Ziel, mit dem Umbau Geld zu sparen verfehlen, wir erhalten so einen deutlichen Mehrheit“, sagte UWG-Fraktionssprecher Klaus Nelius am Montag.

Rund 180.000 Euro Mehrkosten

Die Mehrkosten, die in der Machbarkeitsstudie auf rund 180.000 Euro geschätzt werden, seien aus pädagogischen und aus städtebaulichen Gründen gerechtfertigt. Auch für Lutz Schäfer, Fraktionsvorsitzender der SPD, fallen die Mehrkosten nicht ins Gewicht. „Wir erhalten so ein gutes und übersichtliches Schulgebäude. Außerdem tauchen ja bei Umbauten immer wieder viele Unwägbarkeiten auf“, sagte er. Auch die CDU unterstützt die neuen Planungen.

Der Turm ist das Wahrzeichen der Schalksmühler Primusschule.
Der Turm ist das Wahrzeichen der Schalksmühler Primusschule.

„Schön gemacht, insbesondere die gute Anbindung“, erklärte Fraktionssprecher Michael Schwalm. Jan Schriever (FDP) wertet den neuen Vorschlag als „tolle Verbesserung“. Er freue sich, dass der Rat so mutig gewesen sei, die Machbarkeitsstudie mitzutragen. Bürgermeister Jörg Schönenberg signalisierte am Montag, dass die Mehrkosten nach derzeitigem Stand für den Haushalt der Gemeinde verkraftbar seien.

Einsparungen bei der Bewirtschaftung

Auf Dauer lassen sich durch die Flächenoptimierung deutliche Einsparungen bei den Reinigungskosten, beim Strom sowie beim Wärme- beziehungsweise Gasverbrauch erzielen. Baut die Gemeinde neu, muss sie für den dritten Bauabschnitt mit Kosten von 4,9 Millionen Euro gewesen. Der Umbau würde mit rund 4,7 Millionen Euro zu Buche schlagen.

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