19 Jungen und vier Mädchen haben die Legitimation erworben, künftig als DFB-Junior-Coach im Bereich der E- und F-Junioren die Stars von morgen zu trainieren.

Lüdenscheid. Ein Hauch von Fußball-Weltmeisterschaft wehte durch den großen Sitzungssaal des Lüdenscheider Kreishauses. 19 Jungen und vier Mädchen, fast ausnahmslos im Trikot der Deutschen Fußballnationalmannschaft, warteten ungeduldig auf ihre Urkunden. Nicht irgendwelche Papiere, sondern die Legitimation künftig als DFB-Junior-Coach im Bereich der E- und F-Junioren die Fußball-Weltmeister von morgen zu trainieren.

40 Stunden Theorie und Praxis gebüffelt

Die Schüler der beiden Lüdenscheider Gymnasien, Zeppelingymnasium und Geschwister-Scholl-Gymnasium, hatten 40 Stunden lang Theorie und Praxis beim FLVW-Referenten Thomas Synowczik gebüffelt und damit sogar die Grundlagen für die Trainer-C-Lizenz erworben.

Kooperation zwischen Schulen und Vereinen wichtig

Winfried Becker, Schulrat beim Märkischen Kreis, gratulierte den frischgebackenen Jung-Trainern, dankte aber zugleich den anwesenden Schulvertretern für die Möglichkeiten, die sie den Jugendlichen gegeben haben. „Ihr habt hart gearbeitet und bewiesen, dass ihr bereit seid, Verantwortung zu übernehmen“, so Becker. Die Kooperation zwischen Schule und den Vereinen sei enorm wichtig, fügte Becker hinzu. Aufgrund ihrer Trainer-Ausbildung sei für die Nachwuchs-Coaches auch ein Einsatz im Schulsport möglich.

Beide Gymnasien sind DFB-Partnerschulen

„Vereine und Schulen brauchen Unterstützer wie euch“, formulierte Eckehard Beck, Fachbereichsleiter Jugend und Bildung beim Märkischen Kreis. Wichtig sei auch gewesen, dass die Jugendlichen Sozialkompetenz vermittelt bekommen hätten und bewiesen hätten. Volker Antczak vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) erinnerte daran, dass die beiden Lüdenscheider Gymnasien zu den DFB-/FLVW-Partnerschulen gehören. Bereits bei der Pilot-Veranstaltung 2012 seien beide Schulen beim Start des von der Commerzbank unterstützten Projektes dabei gewesen. Für ihren Einsatz ernteten die Neu-Trainer auch Lob vom Commerzbank-Vertreter Heiko Scholz. Er hatte mit seinem fußballbegeisterten Sohn eine Trainingsstunde besucht. „Wir waren beide begeistert.“

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