Die Fans verwandelten den Rosengarten in einen Hexenkessel. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Alles am Anschlag: Beim nervenzerfetzenden Elfmeter-Krimi hielten am Samstag 2900 Fans beim Public Viewing den Atem an. Özil an den Pfosten. Schweinsteiger drüber. Neuer hält. Dann der Newcomer Jonas Hector. Er trifft. Deutschland steht im Halbfinale und die Fans verwandeln den zur Sparkassen Arena umfunktionierten Rosengarten in einen Hexenkessel. Sie liegen sich in den Armen, schwenken Fahnen und jubeln die schier unglaubliche Anspannung aus sich heraus. Spiele gegen Italien sind eben immer sehr speziell. Und dieses ganz besonders. Erstmals hat die deutsche Nationalmannschaft ihren Angstgegner bei einem großen Turnier bezwungen.

Ein hartes Stück Arbeit für Kicker und Fans

Jawoll: Freude über das 1:0 durch Özil. Foto: Wolfgang Teipel
Jawoll: Freude über das 1:0 durch Özil. Foto: Wolfgang Teipel

Ein hartes Stück Arbeit für die Nationalkicker und die Fans. Jubel beim Tor von Ozil in der regulären Spielzeit. Betretene Mienen als Boateng wenig später den Handelfmeter verursacht. 1:1 nach Ablauf der Nachspielzeit. Knifflige Szenen auf beiden Seiten in der Verlängerung. Aber kein weiteres Tor. Und dannn der Elfmeter-Krimi, der spät entschieden wird. Da war die Sparkassenarena aus dem Häuschen.

Wenig später der der Autorkorso auf dem Sauerfeld. Laut hupend und fahnenschwenkend machten sich die Fans auf den Triumphzug durch die Stadt. Diesen Jubel hatten sie sich verdient.

Action beim Korso: Das muss sein. Foto: Wolfgang Teipel
Action beim Korso: Das muss sein. Foto: Wolfgang Teipel

 

 

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