Nach vorangeschrittenen Arbeiten: Die Angleichung ist inzwischen erfolgt, Radanlagen, Gehweg und Parkplatzflächen sind bereits erkennbar.

Meinerzhagen. Es war ein Sommer der Baustellen: Pünktlich zu Beginn der großen Ferien startete die Stadt den Bau des Kreisverkehrsplatzes und damit ein wichtiges Teilprojekt zur Gestaltung der Innenstadt, in der sich Bereiche wie der neue Stadthallenplatz, der Volkspark oder der Zentrale Omnibushof zu einem harmonischen Kern verbinden. Teil dieses Konzepts ist eine Verkehrsführung, die sich stimmig eingliedert und als verbindendes Element dient. Der neue Kreisverkehr an der Stadthalle als neuer Knotenpunkt spielt in den Plänen eine wesentliche Rolle. Inzwischen ist der Bau des Kreisverkehrsplatzes nahezu abgeschlossen: Mit Beginn der Herbstferien, so rechnet die Stadt Meinerzhagen, können somit auch die Lindenstraße und die Teichstraße als zentrale Verkehrsadern wieder für den Straßenverkehr freigegeben werden.

Sperrungen über Wochen

Dem Stichtag waren enorme Arbeiten vorausgegangen: Mit Baustart für den Kreisverkehr als neuem Knotenpunkt für die Hauptverkehrsbereiche Lindenstraße/Brücke Birkeshöhstraße/Hauptstraße begann eine Phase eng getakteter und intensiv aufeinander abgestimmter Bauabschnitte, die über Wochen auch eine Sperrung einzelner Straßenzüge zur Folge hatte.

„Die Bürgerinnen und Bürger haben die temporären Nachteile einer Baustelle wie Rückstau oder Umleitungen geduldig in Kauf genommen“, so Markus Schade vom Fachdienst Bauen und Wohnen. „Unser Anspruch war, die verschiedenen Maßnahmen so exakt aufeinander abzustimmen, dass wir trotz der Großbaustelle – die natürlich leider gewisse Einschränkungen im laufenden Straßenverkehr mit sich brachte – doch möglichst schnell und reibungslos zum Ziel kommen. Das ist uns, nicht zuletzt dank verschiedener konstruktiver Hinweise aus der Bevölkerung zum Beispiel zur Beschilderung, weitgehend gelungen.“

Leichte Verzögerungen

Leichte Verzögerungen im Zeitplan brachten flankierende Maßnahmen mit sich, die die Arbeiten zwar noch umfangreicher machten, ihren Nutzen dafür jedoch auch deutlich erhöhen: Um die Lindenstraße fahrdynamisch günstig an den neuen Kreisverkehrsplatz anschließen zu können, musste das Gelände in Teilbereichen um bis zu einen Meter angehoben werden. Entsprechend wurden mit umfangreicheren Erdarbeiten Angleichungsstrecken in die Teichstraße und im weiteren Verlauf auch in die Lindenstraße geschaffen.

Versorgungsleitungen verlegt

Die Lindenstraße zu Beginn der Arbeiten: Der Höhenunter-schied ist noch deutlich erkennbar.
Die Lindenstraße zu Beginn der Arbeiten: Der Höhenunter-schied ist noch deutlich erkennbar.

Im Rahmen dieser Erdarbeiten wurden im größeren Umfang Versorgungsleitungen für die Stromversorgung der ENERVIE sowie die Straßenbeleuchtung verlegt. Außerdem wurden für die Straßenbeleuchtung veraltete Schaltschränke unter der Birkeshöhbrücke ersetzt und die komplette Verkabelung der Straßenbeleuchtung erneuert. Letzteres hatte zur Folge, dass in Teilbereichen des Stadtgebietes die Beleuchtung ausfiel. Eine zeitweise Unterbrechung in der Beleuchtung kleinerer Gebiete kann auch in den kommenden Wochen noch auftreten, da weitere Verlegearbeiten noch ausstehen.

Spätestens am 10. Oktober

Neben diesen Maßnahmen wurde auch ein Mischwasserkanal in der Lindenstraße erneuert.

Nachdem nun die Arbeiten insgesamt erfolgreich durchgeführt wurden, werden aktuell die Bordanlagen und die Pflasterung der Parkstreifen sowie der Gehwege fertiggestellt. Nach den abschließenden Asphaltarbeiten im Wochenverlauf steht damit der Freigabe der Lindenstraße sowie der Teichstraße nichts mehr im Wege. Spätestens zum 10. Oktober, bei gutem Verlauf auch etwas früher, soll dieser Meilenstein erreicht sein.

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