Bildquelle: Musikschule Lennetal

Finnentrop. Seit dem neuen Schulhalbjahr ist die Gemeinde Finnentrop Vollmitglied der Musikschule Lennetal. Dieses besondere Ereignis feiert  die kulturelle Bildungseinrichtung am 10. März ab 19 Uhr mit einem Festkonzert im Schloss Bamenohl und stellt dort die ganze Bandbreite der größer gewordenen Musikschule von Altena bis Finnentrop  vor.



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Den Beginn des Konzerts macht die außergewöhnliche, junge Altenaer Pianistin Melanie Czarny, die trotz ihrer erst acht Jahre bereits an verschiedenen nationalen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen hat. Melanie präsentiert eine Klavierinvention Johann Sebastian Bachs und einen Tanz des brasilianischen Nationalkomponisten Heitor Villa-Lobos.

Ensemblearbeit hat an der Musikschule Lennetal einen hohen Stellenwert: Das beweist das Gitarrenensemble mit dem Traditional „Morenita“. Schwungvolle Geigenklänge aus der Feder der Violinkomponistin Andrea Holzer-Rhomberg sind dann von der Werdohler Geigerin Elisabeth Lichtner zu hören, im Anschluss wieder ein Ensemble: Vier Klarinetten gestalten Beethovens berühmte „Ode an die Freude“. Violinmusik höchster Komplexität stellt der erste Satz der Violinsonate in c von J.S. Bach dar; interpretiert wird das Werk von Franziska Winkelsträter aus Plettenberg. Ganz andere, eher erdverbundene Klänge lässt der von Guido Bunsen gespielte Dudelsack hören, der vor der Pause – trommelnd unterstützt von Musikschulleiter Armin Sommer – einige Highland-Klassiker spielt.

Klassik, Pop und Jazz

Maurice Schubert hat als junges Herscheider Klaviertalent schon Wettbewerbserfahrung und dieses Jahr erfolgreich am Wettbewerb „Jugend musiziert“ teilgenommen: Er gestaltet das berühmte Präludium in C von Bach. Ganz andere, zartere Klänge sind vom in Neuenrade  beheimateten  Blockflötenensemble der Musikschule zu hören; die Gruppe interpretiert Musik des Niederländers Bart Bakker.

Modern und poppig kann die Musikschule Lennetal auch sein: Zunächst ist die Gitarristin Nele Muth mit dem Sting-Klassiker „Every breath you take“ zu hören; dann wird es echt jazzig: Jonas Weiß aus Altena  präsentiert eine ganz neue, selbst arrangierte Fassung der heimlichen sauerländischen Nationalhymne „Kein schöner Land in dieser Zeit“. Klassisch geht es weiter – das Finnentroper Streichquartett spielt ein Divertimento des Mozartzeitgenossen Peter von Winter. Es folgt ein „Allegro“ aus einer Solosonate für Flöte des barocken Großmeisters Georg Philipp Telemann, dessen Todestag sich 2017 zum 250. Mal jährt. Den klassischen Block schließt das Streichquartett mit einem Menuett des selben Komponisten.

Zum Abschluss dann Akkordeon: Das in Finnentrop ansässige Akkordeonensemble der Musikschule interpretiert gekonnt wie immer zwei Kompositionen des Italo-Argentiniers Astor Piazzolla.

Der Eintritt zum Konzert im Schloss Bamenohl ist frei.

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