Heike Müller, Gudrun Abendroth, Kerstin Kotziers und Matthias Reuver (v.l.) informierten am Dienstag in der Pausenhalle der Staberger Gymnasien zum Neubau der Musikschule.

Lüdenscheid. (PSL) Welche Chancen ergeben sich durch den Neubau der Musikschule am Staberg? Wie sehen die einzelnen Schritte des Architekturwettbewerbs für das Gebäude aus? Wo werden Lehrer, Schüler und Besucher der Musikschule künftig parken? Um über diese und weitere Themen ins Gespräch zu kommen, hatte die Stadt Lüdenscheid am Dienstag, 25. Mai, die Schulkonferenzen der Staberger Gymnasien sowie deren Fördervereine, Vertreter des Arbeitgeberverbandes und der Beratungsstelle sowie das Kollegium und den Förderverein der Musikschule zu einer internen Infoveranstaltung in der Pausenhalle der Staberger Gymnasien eingeladen.

Wie es in einer Pressemitteilung der Stadt Lüdenscheid heißt, informierte Gudrun Abendroth, Projektleiterin Hochbau für das integrierte Handlungskonzept Altstadt (IHK),  zunächst allgemein über die Entwicklung des Altstadtprojektes und über die Chancen, die dank der Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen zum Beispiel im Zuges des Ausbaus eines Kulturquartiers entstehen.

Parksituation untersucht

Rund 50 Besucher kamen zu der Infoveranstaltung.
Rund 50 Besucher kamen zu der Infoveranstaltung.

Im Anschluss ging Heike Müller, Fachdienst Stadtplanung und Verkehr, auf das Verfahren des Architekturwettbewerbs für den Neubau der Musikschule ein. Auch über die Stellplatzsituation wurde informiert, sofern das zum aktuellen Zeitpunkt der Planungen schon möglich war. „Die derzeitige Parksituation wurde untersucht und hat gezeigt, dass es für die wegfallenden Stellplätze des künftigen Baugrundstückes in der näheren Umgebung Ausweichmöglichkeiten gibt“, so Heike Müller. Aufgabe der Architekten sei es natürlich auch, bei ihrem Entwurf auf dem Grundstück Stellplätze mit einzuplanen. Darüber hinaus benötigte Stellplätze sollen teilweise durch eine Erweiterung der vorhandenen Parkflächen sowie durch die Nutzung neuer Parkmöglichkeiten auf einer Ausweichfläche geschaffen werden.

Noch viele Details unklar

Auch wenn zum aktuellen Entwicklungsstand des Neubauprojektes noch viele Details unklar sind  und dadurch die Erwartungen einiger Besucher an die Infoveranstaltung nicht erfüllt werden konnten, so sollte diese ein Auftakt für den künftigen Austausch der Akteure am Staberg sein. Weitere Veranstaltungen sollen folgen, bei denen Vorschläge und Ideen, zum Beispiel für die Ausgestaltung der Zusammenarbeit von Schulen und Musikschule, geäußert werden können. „Der Neubau der Musikschule ist für unsere gesamte Schullandschaft eine große Chance, uns in Lüdenscheid weiter als Bildungsstandort zu positionieren“, betonte Matthias Reuver, Leiter des Fachbereichs „Jugend, Bildung, Sport“, zum Abschluss der Veranstaltung.

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