Stellte sich bei der Mitgliederversammlung der Kreis-Grünen der Diskussion zum Thema Abfall-Entsorgung: Umweltminister Johannes Remmel (li.) Foto: Ingolf Becker

Volmetal. Müll und seine Entsorgung über die Verbrennungsanlage (MVA) in Iserlohn sind ein Dauerbrenner. NRW-Umweltminsiter stellte sich bei der Mitgliederversammlung der Kreis-Grünen der Diskussion.

Seit Jahresbeginn müssen Bio-Abfälle getrennt entsorgt werden. Das führt aber zu zusätzlichen Kosten für die die Bürgerinnen und Bürger im Märkischen Kreis. Grund: Jede Tonne, die weniger an die MVA geliefert wird, treibt die Kosten hoch. Der Kreis ist verpflichtet, Mindestmengen anzuliefern – oder Strafgebühren zu zahlen. Landesumweltminister Johannes Remmel stellte sich am Donnerstagabend der Problematik.

Ungleichgewichte bei Entsorgungskosten

Angesprochen wurden dabei verschiedene Systeme, aber auch die kostengünstige Entsorgung über die Verbrennung im Kreis Soest, wo Zementwerke den Abfall thermisch verwerten und die günstige Entsorgung von Industrieabfällen. Hier, so Ingolf Becker, Fraktionschef der Grünen in Meinerzhagen, gebe es Ungleichgewichte.

Vorstand entlastet
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Abfall-Entsorgung und Regularien bestimmten die Tagesordnung der Mitgliederversammlung der Kreis-Grünen. Foto: Ingolf Becker

Remmel will Müll in der Region halten und ortsnah entsorgen. Insgesamt will der Landesumweltminister dafür fünf Entsorgungsregionen schaffen. Er verwies zudem auf die neu eingerichtete Sortieranlage in der Region, die von Lobbe betrieben würde.Einigkeit bestand darin, dass die Müllverbrennungsanlage wirtschaftlicher arbeiten muss, um weitere Kostensteigerungen zu bremsen.

Der Jahresbericht 2014, die Entlastung des Vorstandes und die Planung für 2015 waren weitere Themen der Kreis-Mitgliederversammlung.

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