Gottesdienst mit Singer-/Songwriter und Rocker. Links Markus Hartkopf von der John Porno Band, der Cajon spielte, rechts der Singer-/Songwriter und Jugendpastor Daniel Scharf, der an diesem Vormittag predigte. Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. Himmelfahrt, das heißt wandern und gemeinsam feiern. Und dabei desjenigen gedenken, dem man diesen Feiertag zu verdanken hat. Immerhin ist dies der Tag, an dem Jesus laut Überlieferung zum Himmel auffuhr und an den sich die christlichen Gemeinden auf der ganzen Welt Jahr für Jahr mit Gottesdiensten erinnern.



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Mit Wanderschuh und Bibel

Voll war es bei diesem Gottesdienst unter freiem Himmel. Die meisten waren zu Fuß gekommen.

So auch geschehen an diesem Himmelfahrts-Donnerstag, an dem das Wetter mitspielte und zwei Lüdenscheider Gemeinden mit Wanderschuhen, Stöcken und Bibeln bewaffnet nach Niederhunscheid wanderten, um dort einen gemeinsamen Gottesdienst mit anschließendem Grillfest zu feiern.

Die Lüdenscheider Gemeinden Oberrahmede und die Kreuzkirche hörten an diesem Tag gemeinsam dem CVJM-Posaunenchor unter der Leitung von Sabine Hartkopf zu, der tatkräftige Unterstützung durch den bekannten „Rocker“ Markus „Hardy“ Hartkopf hatte. Er sang diesmal nicht – das war Aufgabe der gesamten Gemeinde – sondern unterstützte auf der Cajon seine Frau und ihren Posaunenchor.

Schubladen und wie man aus ihnen herauskommt

Die beiden Pastoren der Oberrahmede begrüßten die vielen alten und jungen Gäste herzlich. Links: Monika Deitenbeck-Gosenberg, Mitte: Daniel Scharf

Die Predigt hielt Jugendpastor Daniel Scharf, der einiges zu dem Thema „Schubladendenken“ zu sagen hatte und dabei auch aus dem eigenen Leben erzählte.

Für viele ein Thema, das ihnen etwas zu sagen hatte, ist man doch selbst oft gern bereit, sich selbst und andere in diese berühmt, berüchtigten Schubladen zu stopfen.

Daniel Scharf gab aber auch Hinweise darauf, wie man aus diesen selbst geschaffenen Schubladen wieder herauskommt und das das oft mit ganz schön viel Arbeit an sich selbst und viel Überwindung verbunden ist.

Heile Welt

Ganz schön warm. Aber man wusste sich zu helfen.

Die beiden Gemeinden feierten danach noch ein fröhliches Fest in einer Umgebung, die man durchaus als traumhaft bezeichnen könnte.

Ein bisschen „Heile Welt“ in Zeiten, die angesichts vieler Fragen an den desolaten Zustand selbiger sicher mit dazu beitrug, Glauben und Zuversicht für den kommenden Alltag zu stärken.

Eine echte Alternative

Ein bisschen heile Welt in einer Welt voller Widersprüche.

Viele wanderten dann auch wieder zurück zu ihren Kirchen und ließen den sommerlichen Tag mit ihren Freunden ausklingen.

Alle Fans von Out-Air-Gottesdiensten sollten sich diesen Tag für das kommende Jahr vormerken. Dann wird Christi Himmelfahrt am 10. Mai gefeiert.

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