Ein spannendes Konzert mit vielen neuen Songs gab Edy Edwards im Lüdenscheider "Ritter am Markt". Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. Der Dortmunder Musiker Edy Edwards gab ein gelungenes Konzert im „Ritter am Markt“. Edy, der sich zwar „der Mann mit der Gitarre“ nennt, aber nichtsdestotrotz auch öfter mit seiner Band unterwegs ist, war an diesem Abend ganz alleine und „unplugged“ zu sehen und zu hören. Edy spielte sich in diesem Jahr einmal quer durch Lüdenscheid und ist unter den Fans von guten Singer- / Songwriter-Musik mittlerweile echt bekannt in der Stadt.

Markante Stimme – gute Texte

Sehr sympathisch ist der "Mann mit der Gitarre" sowieso.
Sehr sympathisch ist der „Mann mit der Gitarre“ sowieso.

Seine markante Stimme vergisst man ebensowenig, wie seine Texte, die eigentlich immer ganz genau ins Schwarze treffen. Wer mit Edy ein Gespräch führt, der sollte wissen, was er sagt, sonst findet diese Person sich hinterher womöglich in Edys Lyrik wieder. Er seziert seine Umwelt mit seinem haarscharfen Verstand und einer gehörigen Portion tiefschwarzem Humor. Einhellige Meinung dieses Abends unter den Gästen: Seine Musik ist außergewöhnlich und es lohnt sich immer wieder, ihm zuzuhören.

Viele neuen Songs

Der junge Musiker arbeitet gerade an seiner zweiten CD und verbringt viel Zeit im Studio. Selbstredend hatte er denn auch viele neuen Songs im Gepäck, die spürbar im Herz seiner Zuhörer landeten. Man merkte Edy an, dass er in seiner musikalischen Entwicklung einen Sprung nach vorne gemacht hat. Er ist zwar immer noch ein guter Beobachter, aber er ist auch weiser geworden, zeigte viel Gefühl und punktete mit diesen ganz neuen, schönen und melodischen Eigenkompositionen bei seinem Publikum. Stefan Regus, der Wirt des „Ritter“ äußerte sich so auch sehr zufrieden über das immerhin bereits dritte Konzert des Sängers in seinem Pub.

Er ist ein Original

Edy ist jemand, der alles selbst macht, nach Cover-Songs fragt man vergeblich. Nach dem Konzert gab es für seine Fans noch die Gelegenheit, ihn ganz persönlich anzusprechen. Es wurde heftig diskutiert, ob seine Stimme eher der von Rio Reiser ähnelt oder doch mehr der von Westernhagen. Zu einer Einigung kam man nicht. Kein Wunder: Er ist und bleibt eben ein Original.

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here