Birgit Gehlen, Jasmin Ochmann und Monika Martin zusammen mit Kindern der Theodor-Fliedner Kindertagesstätte und dem Weihnachtsbaum der Naturtalente Kremer. Foto: Parnemann

Lüdenscheid. Was ist da passiert in der Nacht zum Mittwoch? „Wir sind heute Morgen gekommen und da stand plötzlich ein Tannenbaum vor der Tür“, erinnert sich der kleine Junge aus der Theodor-Fliedner Kindertagesstätte in der Nordstraße. Doch woher kommt der Baum? Ein grünes Schild verrät es. Vom Gartencenter Kremer kommt er und will Weihnachtsfreude verbreiten.

Über 40 Bäume an Kitas in Lüdenscheid verteilt

In einer Guerilla-Aktion, die das Gartencenter an der Altenaer Straße in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur David&Goliath auf die Beine gestellt hat, wurden die rund 40 Weihnachtsbäume an die Kitas im Lüdenscheider Stadtgebiet verteilt. Und ihre Mission ist klar: Sie sollen Weihnachtsfreude verbreiten. „Wir wollten Erziehern und Kindern der Einrichtungen eine kleine Freude zum Weihnachtsfest machen“, erklärte die stellvertretende Betriebsleiterin Monika Martin vom Gartencenter.

Baum in Theodor-Fliedner Kindertagesstätte nicht aufgestellt

Birgit Gehlen, Leiterin der Theodor-Fliedner Kindertagesstätte, erklärte, dass sowohl Erzieher als auch Kinder von dem Geschenk überrascht waren und sich darüber sehr gefreut haben. „Jedoch werden wir den Baum bei uns nicht aufstellen“, machte Birgit Gehlen deutlich. „Der Weihnachtsbaum ist für uns das Element von Weihnachten, das für uns ganz klar in die Familien gehört. Darum stellen wir bei uns nie einen Baum auf.

Doch der Kremer-Baum landet nicht etwa im Grünabfall: „Wir werden den Baum einer Familie aus unserer Einrichtung schenken, die sich in einer besonderen Lebenssituation befindet“, erklärte Birgit Gehlen in Hinblick auf die zukünftige Verwendung des gespendeten Baums. „So können auch wir in diesem Jahr ein großes Stück Weihnachtsfreude verschenken.“ Jasmin Ochmann, von der Agentur David&Goliath, sagte dazu: „Natürlich kann jede Einrichtung mit dem Baum verfahren, wie sie möchte. Wenn er dann solch eine Verwendung findet, freut uns das natürlich umso mehr.

Und so war es auch gedacht. Denn wenn die Kitas jetzt kurz vor Weihnachten schließen, sollten sie den Baum nach Möglichkeit einer Familie zukommen lassen, die sich darüber freut und eventuell in diesem Jahr keinen eigenen Baum hat.

 

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