Die Arbeit der Breitbandgenossenschaft (bbg) Hagen trägt Früchte. Sie realisiert Hochgeschwindigkeitsbreitband via Richtfunk. Foto: bbg Hagen

Hagen. Aufgrund neuer begrüßenswerter Entwicklungen bezüglich des Breitbandausbaus im Lennetal stellt die Stadt Hagen bis zum 29. September dieses Jahres einen neuen Antrag im Rahmen des nächsten Förderaufrufs des Bundesverkehrsministeriums für Breitbandausbau. Den Anfang des Jahres auf den Weg gebrachten ersten Förderantrag hatte die Stadtverwaltung kurz vor Fristende zurückgezogen.

Unternehmen plant eigenwirtschaftlich

Grund für die Rücknahme des Antrags ist unter anderem die Bereitschaft eines Telekommunikationsunternehmens, den Breitbandausbau in bisher unterversorgten Teilen Hagens eigenwirtschaftlich zu planen. Zudem trägt die Arbeit der Breitbandgenossenschaft Hagen mittlerweile Früchte: Diese realisiert Hochgeschwindigkeitsbreitband via Richtfunk – unter anderem entstehen Richtfunkstationen am Alemannenweg, der Rohrstraße und Villigster Straße. Seit dem vergangenen Monat ist es erstmals möglich, im Rahmen der Initiative „Digitales Klassenzimmer“ unter bestimmten Voraussetzungen Schulen in Hagen in Sachen Breitband auszubauen.

Höhere Erfolgschancen

Da diese neuen erfreulichen Rahmenbedingungen eine maßgebliche Umgestaltung des ursprünglichen Antrags erfordert hätten, welche in der Kürze der Zeit nicht gegeben war, bringt die Stadtverwaltung aktuell einen neuen Förderantrag auf den Weg. Die Rücknahme des ersten Antrags geschah auf Ratschlag des vom Bundesverkehrsministerium eingesetzten Unternehmensberaters „atene KOM“, der für die Genehmigung der Förderanträge zuständig ist. Im Falle einer Ablehnung des Förderantrags hätte dieser nicht noch einmal gestellt werden können. Die Stadtverwaltung verspricht sich mit dem neuen Antrag weitaus höhere Erfolgschancen auf eine bewilligte Förderung.

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