Die Hagen Aktion Friedenszeichen errinnerte am 1. September 2017 an den Weltkriegsbeginn 1939 und forderte zum weltweiten Verbot von Atomwaffen auf. Foto: Aktion Friedenszeichen

Hagen. Die Mitglieder des  Vereins Hagener Friedenszeichen und des DGB erinnerten am 1. September, dem Antikriegstag, an den Beginn des Zweiten Weltkriegs. Hier ein Bericht von Ruth Sauerwein. Sie erinnert an den Jahrestag zum „Überfall faschistischer Truppen auf Polen“ und die Folgen: „Über 50 Millionen Tote und unvorstellbare Zerstörungen waren die Folge. Und die seelischen Wunden der Menschen wirken bis heute nach.“

Einsatz für weltweites Verbot von Atomwaffen

Weiter heißt es im Text des Hagener Friedenszeichens:
‚Die Welt scheint aus diesen Schrecken nichts gelernt zu haben. 35 bewaffnete Konflikte gibt es zurzeit weltweit. Der Waffenexport boomt. Die NATO will massiv aufrüsten und Russland wird sicher folgen. Aber eine Entwicklung ist besonders bedrohlich. „Es gibt einen Dammbruch: Das Tabu, mit einem Atomkrieg zu drohen, ist erstmals seit der Kubakrise gebrochen worden“, erklärte Dr. Christian Kingreen in seiner kurzen Ansprache während der Mahnwache. Wer kann Kim und Trump in den Arm fallen?

Aber es gibt auch ermutigende Zeichen: Am 7. Juli unterschrieben 122 Staaten in New York einen Vertrag über ein Verbot von Atomwaffen – der von der deutschen Regierung nicht unterzeichnet wurde. In Flugblättern forderte das Friedenszeichen Passanten auf, in einem ersten kleinen Schritt die Hagener Bundestagsabgeordneten René Röspel und Cemile Giousouf anzuschreiben und aufzufordern, sich dafür einzusetzen, dass Deutschland dem Vertrag beitritt. Auf dem Handzettel standen weitere Andressen, bei denen man sich für atomare Abrüstung einsetzen kann.

Zu Beginn der Aktion trafen sich Mitglieder des Vereins Hagener Friedenszeichen am Mahnmal für Zwangsarbeiter und Deserteure in der Potthofstraße und legten dort Blumen nieder. An der Aktion in der Hohenzollernstraße beteiligten sich unter anderem René Röspel, Bundestagsabgeordneter und -kandidat der SPD, und Karen Haltaufderheide, Bundestagskandidatin von Bündnis 90/Die Grünen.‘

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