Angehende Energie-Scouts beim Workshop in Plettenberg. Die Seissenschmidt GmbH lud ein. Foto: SIHK

Plettenberg/Kreuztal/Hagen/Südwestfalen. Über 150 Azubis sind bereits in Südwestfalen als Energie-Scouts im Einsatz. Es sollen immer mehr werden. Ein Beitrag zum Klimaschutz, der Unternehmen Geld spart und Azubis früh die Chance gibt, Verantwortung zu übernehmen. Bislang 700.000 Euro weniger Ausgaben, hat die Südwestfälische Industrie und Handelskammer (SIHK) ausgerechnet, und 400 Tonnen weniger Klimakiller CO2.

700.000 Euro gespart – 400 Tonnen weniger CO2

Die SIHK organisiert die Fortbildung des Nachwuchses und stellt den Unternehmen die Messgeräte zur Verfügung, mit denen sich Auszubildende auf die Suche nach Energie-Schwachstellen machen können.

Mittlerweile fand die vierte Fortbildungsrunde statt. 35 Auszubildende nahmen teil. Die Seissenschmidt GmbH in Plettenberg und die Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG in Kreuztal luden zu Workshops ein. Energieberater Dr. Gerhard Saller informierte über die Praxis und gab Einblicke in übliche Arbeitsweisen und oft zu findende Fehler beim Energie-Einsatz.

Die Einsparpotenziale jetzt wirklich festzustellen, ist die Herausforderung für die angehenden Energie-Scouts. „Sie sollen sich auf die Suche nach Energieverschwendung in ihren Ausbildungs-Unternehmen machen“, so die SIHK-Info zum Projekt.

Unternehmen können Auszubildende für Workshops anmelden

Weitere Workshops werden angekündigt. Da gehe es darum, wie neben Energie auch Material eingespart werden kann. Unternehmen, die ihre Auszubildenden für den nächsten Fortbildungs-Durchgang anmelden möchten, können sich bei der SIHK in Hagen an Stefan vom Schemm wenden – 02331 390-245, schemm@hagen.ihk.de.

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Presse-Info der SIHK

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