Ein Auschnitt aus der Entwurfsplanung für den Mini-Kreisverkehr. Foto: Märkischer Kreis

Halver. Der Bau- und Straßenausschuss des Märkischen Kreises wird am 18. März über einen Mini-Kreisverkehr für Halver abstimmen. Der Kreisel soll die Verkehrslage am Knotenpunkt „Frankfurter Straße-Marktstraße-Bächterhof“ entspannen. Insbesondere für Linksabbieger, die aus der Marktstraße in die Frankfurter Straße einbiegen wollen, ist dieser Bereich schlecht einsehbar. Er hat sich zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt. Die Unfallkommission hat deshalb den Bau eines Kreisverkehrs empfohlen.

Der Märkische Kreis ist am Verfahren beteilgt, weil die Kreisstraße als Verbindungsstraße zwischen der B 229 (Halver-Zentrum) und der L 284  (Halver -Anschlag) dient. Sie führt durch das Stadtzentrum und kreuzt im Bereich der Nicolai-Kirche die städtische Marktstraße.

17 Meter Durchmesser

Die vorhandene Grundstückssituation lasse den Bau eines Minikreisverkehrs mit einem Durchmesser von 17 Meter zu, führt die Kreisverwaltung aus. Sie hat Ende 2014 Verkehrszählungen an allen drei Ästen der Kreuzung durchgeführt, um zu prüfen, ob dieser Durchmesser für das Verkehrsaufkommen ausreicht.

Die Leistungsfähigkeit eines Kreisverkehrs hängt von seinem Durchmesser und den zu erwartenden Unterbrechungen des Verkehrsflusses ab. Der Durchmesser  wird als ausreichend angesehen. Es kann jedoch noch nicht abschließend beurteilt werden, wie sich die querenden Fußgänger auf den Verkehrsfluss auswirken.

Mittelinsel überfahrbar

Nach Abstimmung mit der Stadt Halver und dem Landesbetrieb Straßen NRW soll versucht werden, die Verkehrssituation durch den Bau eines Minikreisverkehrs zu verbessern. Bei einem Minikreisverkehr wird die Mittelinsel überfahrbar ausgebildet, damit der Schwerlastverkehr diese mit nutzen kann.

Baubeginn Mitte 2015

Mit dem Bau soll voraussichtlich Mitte dieses Jahres begonnen werden. Die Vorfahrtsregelung an dieser Einmündung wird sich nach Fertigstellung grundlegend ändern und die Verkehrssicherheit verbessern.

Die Kosten für die geplante Veränderung wird hinsichtlich des Anteils des Märkischen Kreises auf 20.000 Euro geschätzt. Das Geld steht im Haushalt zur Verfügung. Die notwendige Veränderung der Beleuchtungssituation ist städtisch zu finanzieren. Die Stadt Halver hat dies bereits zugesagt.

 

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