Vertreter der Bündnispartner zusammen mit Minister Michael Groschek bei der Freischaltung der neuen Internetseite "www.a45wirdneu.de".

Lüdenscheid/Gelsenkirchen. (straßen.nrw). Passend zum Start des ersten regionalen Bündnisses für Infrastruktur, ist am Freitag, 21. April, in Lüdenscheid eine Broschüre zum Ausbau der A45 vorgestellt worden. Der A45-Ausbau wird künftig als eines von landesweit sechs Projekten im Rahmen des Bündnisses für Infrastruktur begleitet, das NRW-Verkehrsminister Michael Groschek Ende 2016 zusammen mit NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin gestartet hat.

Minister Groschek: Umfassend informieren

„IHK, DGB und das Land ziehen an einem Strang, um Akzeptanz und Verständnis in der Bevölkerung für den Ausbau der A45 zu erhöhen und die Baumaßnahmen zügig abwickeln zu können“, betonte Groschek in Lüdenscheid. „Wichtig ist mir dabei, die Anwohner, die Verkehrsteilnehmer, die Wirtschaft, die Umweltverbände, die Kreise und Kommunen frühzeitig und umfassend zu informieren und einzubeziehen.“

Unter dem Titel „A45: Die Schlagader der Region wird zukunftsfähig“ erläutert die jetzt vorgestellte Broschüre die Planungen für die 123 Autobahnkilometer zwischen Dortmund und der hessischen Landesgrenze. Dabei geht es auch um die Erneuerung der 38 Großbrücken.

Der Flyer skizziert auf einen Blick die Herausforderungen an die Ingenieure von Straßen.NRW. 2,3 Milliarden Euro werden nach aktuellem Stand in die neue Autobahn investiert, 1,3 Milliarden Euro sind allein für die Brücken vorgesehen. Und dort haben die Arbeiten längst begonnen: Der Neubau der Lennetalbrücke bei Hagen läuft bereits seit mehr als drei Jahren. Im nördlichen Bereich der A45 bei Hagen und im südlichen Bereich der A45 bei Siegen werden ebenfalls noch in diesem Jahr jeweils zwei neue Talbrücken in Angriff genommen (Brunsbecke, Kattenohl, Rinsdorf, Rälsbach). Dafür laufen bereits die so genannten vorbereitenden Maßnahmen im Umfeld der künftigen Baustellen. Die Gesamtbauzeit der A45 ist bis etwa ins Jahr 2032 angesetzt.

Das regionale Bündnis für Infrastruktur A45

Im regionalen Bündnis für Infrastruktur A45 haben sich Straßen.NRW, die Industrie- und Handelskammern zu Dortmund, zu Hagen und Siegen sowie die DGB-Regionen Dortmund-Hellweg, Ruhr-Mark und Südwestfalen zusammengeschlossen. „Für uns als Industrie- und Handelskammern ist es ein weiterer Schritt nach vorne, ein Bündnis gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern zu gründen. Es zeigt, dass die Forderung nach wichtigen Infrastrukturprojekten nicht nur auf Seiten der Unternehmen besteht“, so SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat.

DGB steht hinter dem Bündnis

Stefan Marx, Regionsgeschäftsführer der DGB-Region Ruhr-Mark, ergänzte: „Auch Arbeitnehmer stehen im Stau und wollen eine funktionierende Infrastruktur. Von daher stehen wir als DGB hinter dem Bündnis und halten es für wichtig, mit der Wirtschaft gemeinsam Lösungen zu suchen und zu fordern.“

Aktuelle Informationen zum A45-Autobahnausbau finden Interessierte auch unter: www.a45.nrw.de bei Straßen.NRW und www.a45wirdneu.de bei den IHK.

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