Plettenberg. Heute (Donnerstag, 22. Dezember) kam es im Industriegebiet Köbbinghauser Hammer zu einer Gewässerverunreinigung.

Gegen 10.45 Uhr wurden zunächst die hauptberuflichen Kräfte der Feuerwehr zur Straße auf dem Stahl alarmiert. Eine Spaziergängerin hatte im dort verlaufenden Elsebach eine Verunreinigung durch eine milchige, offenbar ölhaltige Substanz entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Die Feuerwehr richtete umgehend eine Ölsperre im Bereich auf dem Stahl ein und suchte nach einer möglichen Austrittsstelle.

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Die Löschgruppe Ohle errichtete eine Ölsperre in der Else im Bereich Auf der Weide. Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Die Untere Wasserbehörde, Mitarbeiter des Kanalbauamtes der Stadt Plettenberg und die Polizei wurden zusätzlich hinzugezogen. Da nicht bekannte Mengen der Flüssigkeit auch bachabwärts in Richtung Stadtmitte gelangt waren, wurden die ehrenamtlichen Kräfte der Löschgruppe Ohle nachalarmiert, welche im Bereich Auf der Weide eine zusätzliche Ölsperre in die Else einzogen.

Die im Einsatz befindlichen behördlichen Mitarbeiter, konnten letztlich trotz intensiver Überprüfung der Einläufe in den Elsebach im Bereich des Industriegebietes keinen Verursacher ermitteln. Die Intensität der öligen und milchigen Substanz hatte sich während des laufenden Einsatzes deutlich abgeschwächt, was eine Rückverfolgung schwierig machte. Scheinbar kam es nur zu einem kurzzeitigen Produktaustritt der unbekannten Flüssigkeit. Die von der Unteren Wasserbehörde entnommenen Proben sollen im Nachgang labortechnisch untersucht werden.

Erst gegen 12.30 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte einrücken.

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