Melva Houston
Melva Houston gastiert auf Einladung des Jazz-Clubs Lüdenscheid am 24. Oktober im Panoptikum.

Lüdenscheid. Die harmonische Verbindung von Blues und Jazz – die amerikanische Sängerin Melva Houston bringt sie perfekt auf die Bühne. Am 24. Oktober ist die Frau, die aus Memphis im US-Bundesstaat Tennesee stammt, auf Einladung des Jazz-Clubs Lüdenscheid zu Gast im Panoptikum. Mit dabei: Ull Möck (Piano/Keyboards), Rainer Frank (Kontrabass) und Daniel Messina (Schlagzeug). Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr.

Aufgewachsen in der Tradition von Gospel, Blues und Jazz

Melva Houston wurde als jüngste Tochter einer kinderreichen Familie geboren. Dort wuchs sie in der Tradition von Gospel, Blues und Jazz auf. Mit 13 Jahren gewann sie einen Nachwuchstalentwettbewerb, nachdem sie sich durch regelmäßige Auftritte in einer beliebten Radio-Show bereits einen Namen gemacht hatte. Von da an erlebte Melva in kurzer Zeit einen kometenhaften Aufstieg.

Melva Houston und die Stars

Mit 15 Jahren war sie Background-Sängerin der Plattenfirma Stax-Records, mit 16 sang sie bereits für Isaac Hayes. Als Background-Sängerin war sie so begehrt, dass sie mit Stars wie Wilson Pickett, Otis Redding, Sam and Dave und weiteren Größen des Stax-Record-Labels zahlreiche Aufnahmen machte. Schließlich tourte sie Mitte der 80er Jahre mit „The Platters“ durch Europa, machte 1988 und 1996 ausgedehnte Spanientourneen, wo sie sich als Solistin profilierte und damit überwältigende Erfolge erringen konnte. In North Carolina ist Melva Houston ein ständig gefragter Star bei renommierten Jazzfestivals. 1996 und 1997 war sie dann auch gefeierter Höhepunkt der Esslinger Jazztage.

Zurück zu den Wurzeln

In den letzten Jahren wandte sich Melva mehr und mehr dem Blues zu, wobei sie sich stets ihren musikalischen Wurzeln verpflichtet fühlte. Dabei versteht sie es aber auch ausgezeichnet, Blues mit den Idiomen des Jazz zu verbinden. So ist es nicht verwunderlich, dass sie Broadwaysongs mit der gleichen Überzeugungskraft zu interpretieren versteht wie die Jazzstandards von Gershwin, Ellington und Cole Porter oder Kompositionen von Thelonious Monk und Horace Silver. Als Sängerin hat sich Melva Houston durch einen eigenen Stil von ihren Vorbildern Dinah Washington, Ernestine Anderson, Carmen McRae und Nancy Wilson lösen können, ohne deren Einflüsse leugnen zu wollen.

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