Ab April werden auch einige Bürgerinnen und Bürger der Stadt Meinerzhagen per Post um ihre Teilnahme gebeten.

Meinerzhagen. Seit Jahresbeginn läuft die bundesweite amtliche Haushaltsbefragung „Mikrozensus“, deren Ergebnisse Aufschluss über die Lebenssituation der bundesdeutschen Gesamtbevölkerung geben sollen. Die Erhebung selbst findet jährlich statt; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt und vom Landesbetrieb Information und Technik NRW als amtlicher Statistikstelle für das Land persönlich angeschrieben. Ab April werden auch einige Bürgerinnen und Bürger der Stadt Meinerzhagen per Post um ihre Teilnahme gebeten.



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Erhebung schon seit 1957

Der Mikrozensus wird bereits seit 1957 durchgeführt. In Form einer bundesweiten Datenerhebung bei einem Prozent der Gesamtbevölkerung gibt er Aufschluss über aktuelle Lebenssituationen und bietet eine Langzeitstatistik zur Entwicklung über die vergangenen Jahre. Insbesondere die persönliche und die soziale Situation stehen dabei im Zentrum des Interesses: Abgefragt werden demnach Kriterien wie Alter, Familienstand, Wohnsituation, Bildung und Erwerbstätigkeit sowie Altersvorsorge. Auf Grundlage der erhobenen Daten können weitere Entwicklungen der kommenden Jahre prognostiziert und entsprechender Handlungsbedarf identifiziert werden.

So dient der Mikrozensus ganz konkret auch als Grundlage für politische und wirtschaftliche Entscheidungen.

Freiwillige Teilnahme

Eine Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich völlig freiwillig. Daten und Ergebnisse werden anonym erhoben bzw. ausgewertet. Zu den in Nordrhein-Westfalen zu berücksichtigenden Befragungsgebieten, die in einer Flächenstichpro-be repräsentativ zusammengesetzt werden, gehört auch in diesem Jahr wieder die Stadt Meinerzhagen. Von den rund 76.000 Haushalten, die im Bundesland befragt werden, sollen etwa elf aus dem Stadtgebiet kommen.

Auswahl nach dem Zufallsprinzip

Für die nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Haushalte gilt, dass sie zunächst per Post angeschrieben und um ihre Teilnahme gebeten werden. In der Folge würde ein persönliches Interview stattfinden, wobei sich die Interviewer ausweisen können und im Sinne des Datenschutzes und der statistischen Geheimhaltung zu strikter Verschwiegenheit über die Antworten verpflichten. Eine Auskunftspflicht für die Befragungsteilnehmer besteht nicht.

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