Symbolfoto: © Benjamin Haas - Fotolia
Meinerzhagen. Die Stadt Meinerzhagen nimmt weitere Flüchtlinge auf: Insgesamt zwanzig Personen wurden der Stadt seitens der Bezirksregierung Arnsberg zugeteilt. Einige sind bereits eingetroffen. Weitere werden im Laufe dieser Woche kommen. Für eine Unterbringung der Familien, die aus Syrien stammen, ist gesorgt.
Wie die Stadt Meinerzhagen mitteilt, sind die Vorbereitungen für eine Unterkunft und Erstausstattung getroffen. Zwei Familien mit je drei Kindern werden in Wohnungen der Meinerzhagener Baugesellschaft unterkommen.
Weitere zehn Personen treffen in dieser Woche in Meinerzhagen ein. „Gemeinsam mit der Meinerzhagener Baugesellschaft haben wir für die Frauen, Männer und Kinder, die in den nächsten Tagen nach Meinerzhagen kommen werden, eine Unterbringung gefunden“, erläutert Silvia Markus, die im Fachbereich Bürgerservice für den Fachdienst Soziales zuständig ist. „Nachdem wir seit Längerem keine neuen Zuweisungen für unsere Stadt hatten, sind wir gutvorbereitet, die nun zu uns kommenden Flüchtlinge willkommen zu heißen und ihnen die Grundlagen für einen guten Start in Meinerzhagen zu bieten. Dazu tragen auch die vielen ehrenamtlichen Helfer bei, die die Flüchtlinge an verschiedenen Stellen weiter begleiten.“
Die nun ankommenden Familien werden für mindestens drei Jahre in Meinerzhagen bleiben: Die Wohnsitzregelung sieht vor, dass anerkannte Flüchtlingeüber diesen Zeitraum hinweg in dem Bundesland, in dem sie ihr Asylverfahren durchliefen, an einem ihnen zugewiesenen Ort wohnen.
Bis dato leben 234 Menschen mit diesem Status in Meinerzhagen. Seit Längerem hatte es keine Zuweisung in die Stadt gegeben, so dass die Quote in den vergangenen Monaten gesunken war. Mit der Neuzuweisung steigt die Auslastung der Stadt nun wieder auf knapp 90 Prozent des festgelegten Kontingents.

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