In Lüdenscheid werden 72 Kilometer Glasfaserkabel verlegt.

Lüdenscheid. Bürgermeister Dieter Dzewas hat in dieser Woche eine Baustelle der Telekom besucht und sich vor Ort über die Technik informiert. Das Unternehmen sorgt für schnelle Internet-Anschlüsse im Vorwahlbereich 02351. Insgesamt werden in Lüdenscheid rund 72 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 126 Multifunktionsgehäuse neu aufstellen oder mit modernster Technik ausgestattet. Davon profitieren rund 26.400 Haushalte. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis November 2016 abgeschlossen sein und die Anschlüsse mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde können ab diesem Zeitpunkt gebucht werden.

Die Telekom, die mit den Bauarbeiten beauftragten Unternehmen und die Stadt Lüdenscheid, werden versuchen, die zwangsläufig notwendigen  Straßenbaustellen so schnell wie möglich abzuarbeiten und die damit einhergehenden Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.

Unverzichtbar – beruflich wie privat

„Gut, dass der Ausbau so zügig voranschreitet“, sagt Bürgermeister Dieter Dzewas. „Viele Bürgerinnen und Bürger warten darauf, die moderne digitale Infrastruktur besser als bisher zu nutzen. Schnelle Internetanschlüsse sind heute unverzichtbar – beruflich und privat.“

„Wir liegen voll im Plan“, sagt Jürgen Krey, Vertriebsbeauftragter der Deutschen Telekom. „Das Warten lohnt sich: Schnelle Internetanschlüsse sind ein Standortvorteil – für Lüdenscheid im Ganzen, aber auch für jede einzelne Immobilie.“

Drei Schritte zum schnellen Internet

Erstens: Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse (MFG), die großen grauen Kästen am Straßenrand, wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium. Das hohe Tempo hat allerdings seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser kostet rund 70.000 Euro pro Kilometer.

Bürgermeister Dieter Dzewas informierte sich auf einer der Baustellen über die Arbeiten der Telekom. Foto: PSL
Bürgermeister Dieter Dzewas informierte sich auf einer der Baustellen über die Arbeiten der Telekom. Foto: PSL

Zweitens: Die Multifunktionsgehäuse werden mit moderner Technik ausgestattet und zu einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Dort werden unter anderem die Datenpakete vom Kupferkabel auf die Glasfaser übergeben. Die MFG werden über das Ausbaugebiet verteilt. Die Entfernung zwischen Kunde und MFG soll möglichst gering sein.

Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Drittens: Die Kupferleitung, die vom MFG zum Kunden führt, wird durch Vectoring-Technik schneller. Vectoring beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich. Beim Herunterladen erhöht sich die Geschwindigkeit von 50 auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Beim Heraufladen vervierfacht sich die Geschwindigkeit von 10 auf bis zu 40 MBit/s. Das hilft beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos im Internet. Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind.

Mehr Anschlüsse, mehr Tempo, mehr Komfort

Die Telekom setzt beim Netzausbau auf einen Technologiemix aus Festnetz und Mobilfunk. So bietet die Telekom beispielsweise einen Hybrid-Router an, der Bandbreite aus beiden Netzen bündelt. Das Ziel: Der Kunde soll immer und überall die bestmögliche Verbindung erhalten. Daher wird bis Ende 2016 die Zahl der VDSL-fähigen Haushalte von 12 auf 24 Millionen erhöht. Bis Ende 2018 werden 95 Prozent der Bevölkerung den neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution) mit Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s nutzen können. In gleichen Zeitraum wird das Festnetz auf dem Internet Protokoll laufen und damit noch mehr Sicherheit und Komfort für die Kunden bieten.

Weitere Informationen

Interessenten für einen neuen Anschluss können sich über die kostenlose Hotline 0800 330 3000 oder auf www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife informieren und vorab registrieren lassen.

Wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom nutzt, kann ebenfalls jederzeit ins neue Netz wechseln. Hier genügt ein Anruf beim Kundencenter: 0800 330 1000.

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4 KOMMENTARE

  1. Sehr geehrter Herr Jürgen Krey
    Habe heute durch die Lüdenscheider Nachrichten erfahren, dass Sie im Raum Lüdenscheid, Vorwahlbereich 02351 insgesamt 72 Kilometer Glasfaserkabel verlegen werden.
    Ziel soll sein, ein schnelleres Internet für diesen Bereich zur Verfügung zu stellen.
    Wir wohnen in Altenlüdenscheid und sind von dieser Nachricht entzückt.
    Da wir bislang nur über eine alte Oberlandleitung verfügen und gerade einmal über eine Geschwindigkeit von ca. 900 verfügen, begeistert uns Ihr Anliegen.
    Ich hoffe das wir auch davon profitieren können.
    Der Bereich hat sich in den letzten Jahren verändert. Das heißt es sind neue Menschen zugezogen, die auch auf das Internet beruflich wie privat angewiesen sind.
    Außerdem befindet sich auch eine Zweigstelle des Schledsamtes der Stadt Lüdenscheid Bezirk IV in Altenlüdenscheid, das auf den Formularserver zurückgreifen muss. Das ist nicht immer einfach unter diesen Umständen.
    Ich hoffe, dass Sie uns hier nicht wieder vergessen und wir weiter nur hoffen können.
    Es fühlt sich ein wenig so an, als wenn wir als Anlieger es nicht Wert sind berücksichtigt zu werden.
    Es würde mich freuen von Ihnen zu hören in der Hoffnung doch noch am alltäglichen Internetgeschehen teilhaben zu können.
    Wie gelesen, hat sich der Bürgermeister Herr Dieter Dzewas vor Ort kundig gemacht.
    Ich hoffe nun, dass wir hier auch davon profitieren werden. Es soll doch gerade für die Außenbezirke bessere Verbindungen geben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Carlo Lagocki

  2. Hallo

    Wir in wettringhof haben nur 6 MBit und würden uns auch freun aber leider wird vdsl nicht ausgebaut da mein anbiter vor 6 Monaten gesagt hatte das wir vdsl bekommen und nun eine Mail das wir kein vdsl bekommen danke das nur der Kernbereich vdsl bis 100 MBit bekommen und wir außerhalb nichts was traurig ist obwohl die Gemeinde einen Antrag beim Bund stellen kann und nein zu tonline wollen viele nicht vor allem nicht mit lte hoffe das wird sich endern weil wir Hintern Mond leben mit der alten Technik

    Mfg
    H. Schibula

  3. Wohnen in leifringhausen, haben wirklich sehr schlechtes internet. Und es gibt jetzt in leifringhausen um die 9 kinder so 4j. Alt und die werden auch mal groß und das kann man den ja nicht zumuten, ich wurde auch oft in der schule ausgelacht wegen dem schlechten internet bei uns im dorf. Ich hoffe das sich da bald was ändert

  4. Hallo
    Ja es ist auch hier in wetringhof so daß es langsames Internet gibt aber es wird lieber anbieten ausgebaut woves sowie so schön 50 Mbit gibt auf 100 Mbit ausgebaut wird Stadt zu sagen wir bauen die langsamen Ortsteile die nur 1 bis 6 Mbit hatt ausgebaut aber nein liber die schon schnell sind noch schneller zu machen traurig ist das man noch nicht Mal Netflix nutzen kann wen der Partner YouTube oder im Netz surft

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