Aktion Mehr Respekt wurde in Lüdenscheid vorgestellt.
Das Interesse war groß als die drei Motive der Aktion "Mehr Respekt" in Lüdenscheid veröffentlicht wurden.

Lüdenscheid. So sicher wie am Dienstagabend war die Bar Lönneberga in der Lüdenscheider Oberstadt wohl noch nie. Rund 30 Vertreter von Polizei, Feuerwehr, Rotem Kreuz, Johanniter, THW und anderen Institutionen versammelten sich hier, um den Auftakt der Kampagne Mehr Respekt zu zelebrieren. Eine Kampagne, die sich für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften engagiert.

Selbstverständliches nicht selbstverständlich

Böller und Raketen die an Silvester auf Feuerwehrfrauen und -Männer geworfen werden, Sanitäter die im Einsatz angegriffen werden, Polizisten die bespuckt oder verletzt werden oder lebensrettende Gerätschaften die während eines Einsatzes aus Einsatzfahrzeugen gestohlen werden. Das alles gehört heute zum Alltag für die Einsatzkräfte im Märkischen Kreisund darüber hinaus. Respekt für Einsatzkräfte? Er schwindet zunehmend. Nicht nur Polizisten spüren dies regelmäßig, sondern auch Feuerwehrleute, Sanitäter und andere Helferinnen und Helfer. Das selbstverständliche – der Respekt vor Einsatzkräftenheute längst nicht mehr selbstverständlich.

Mehr Respekt – Name ist Programm

Unter dem Namen Mehr Respekt wurde am Dienstagabend in Lüdenscheid der Grundstein für eine Kampagne gelegt, die durchaus das Potential hat, auch weit über die Grenzen des Märkischen Kreises hinweg Gehör zu finden. Denn um nichts anderes geht esum Respekt. Respekt gegenüber Helfern im Einsatz vor Ort. Dabei spielt es für die Initiatoren Matthias Czech und Gordon Dudas keine Rolle, ob es sich dabei um Polizistinnen, Feuerwehrleute oder Mitglieder von StraßenNRW handelt.

Gegen Gaffer und Übergriffe sensibilisieren

Ich erinnere mich an einen Fall, wo das Foto des Unfallopfers auf Facebook zu finden war, bevor die Einsatzkräfte überhaupt vor Ort waren, erinnert sich Matthias Czech an einen Fall, der ihn selbst sehr bewegt hatte. Damals stellten Gaffer Handyfotos und Videos von einer Unfallstelle auf der Autobahn bei Facebook ein, wo sich die Beiträge massiv verbreitet hatten. Genau gegen solche Fälle möchte Mehr Respekt sensibilisieren.

Auftakt mit drei Kampagnenmotiven

Zum Auftakt der Aktion wurden beim Pressetermin in Lüdenscheid drei Kampagnenmotive präsentiert, die typische Einsatzszenerien zeigen. Dabei wurde bewusst die Perspektive aus Sicht des jeweiligen Opfers gewählt. Immer mit dabei: viele Handkameras. Denn Gaffer, die das Unfallgeschehen fotografieren und Filmen, sind auf den Motiven allgegenwärtig. Die drei Bilder sind aber erst der Beginn.

Gründung der SoKo Respekt

Als Nächstes steht die Gründung der SoKo Respekt″ auf der Agenda. Hierfür wird es am 2. März, um 19 Uhr eine Veranstaltung in der Bar Lönneberga in Lüdenscheid geben. Hierzu sind alle eingeladen, die Interesse haben die Aktion Mehr Respekt″ tatkräftig zu unterstützen.

Die Aktion auf Facebook (hier klicken!) / www.mehrrespekt.de

 

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Ich bin 31 Jahre jung und gehöre zur viel besprochenen Generation Y. Seit 1999 nutze ich digitale Kommunikationswege und seit 2012 bin ich Online-Unternehmer und berate und betreue Unternehmen als Social Media Experte.

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