Halver/Schalksmühle. (lghs) Am Mittwoch um 8.47 Uhr wird es ernst für Dirk Maximowitz. Dann fällt für den Sportwart der LG Halver-Schalksmühle bei der Hallen-EM der Senioren der erste Startschuss. Los geht es beim Fünfkampf wie immer mit den 60 Metern Hürden. Danach folgen im Palaindoor im italienischen Ancona noch Weitsprung, Kugelstoßen, Hochsprung und der abschließende 1000-Meter-Lauf, ehe am Ende des Tages die Medaillengewinner auch im Fünfkampf der Altersklasse M45 feststehen werden. „Ein Medaillengewinn ist in diesem Jahr allerdings ziemlich utopisch“, blickt Maximowitz den Meisterschaften realistisch entgegen.

Wettkampf stärker besetzt als 2015

Während er national seit dem 1. Januar in der Altersklasse M50 startberechtigt ist, muss er aufgrund der abweichenden internationalen Regelung in Ancona noch in der Altersklasse M45 starten, da hier das Alter am ersten Tag der Meisterschaften zählt. D.h., dass der Halveraner zu den ältesten Teilnehmern seiner Altersklasse zählen wird. „Im vergangenen Jahr hat es in Torun in Polen zwar noch zu Platz vier gereicht, in diesem Jahr ist der Wettkampf aber noch stärker besetzt“, so Maximowitz.

Mit seiner Punktzahl aus dem Vorjahr ist der 49-Jährige Achter der Meldeliste. Maximowitz: „Wenn ich diese Punktzahl noch einmal wiederholen könnte, wäre ich schon sehr zufrieden.“ Angeführt wird die Meldeliste beispielsweise von Mattias Sunneborn, mit 8,37 Metern noch immer amtierender schwedischer Rekordhalter im Weitsprung.

Vorbereitung am Strand von Bellaria

Für Dir Maximowitz traf es sich hervorragend, dass die LG Halver-Schalksmühle in den Osterferien seit 20 Jahren sowieso immer im italienischen Bellaria Station bezieht, rund 100 km nördlich von Ancona. So konnte sich der Mehrkämpfer seit Mittwoch für die letzten Tage ganz gezielt auf die Meisterschaften vorbereiten. „Am Mittwoch war es noch regnerisch und kalt, seit Donnerstag herrscht strahlender Sonnenschein mit Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius“, berichtet der Halveraner aus Italien.

Einziger Wermutstropfen: Nach einer Einheit mit Hürden und Hochsprung am Donnerstagvormittag zog er sich am Nachmittag bei den letzten Tempoläufen eine leichte Muskelverhärtung in der linken Wade zu. So stand bis Sonntag nur leichtes Lauf- sowie Wurftraining auf dem Programm. „Das ging beschwerdefrei mit sehr guten Leistungen“, ist der Routinier zuversichtlich, am Mittwoch mit voller Kraft angreifen zu können. Am Montag gab’s noch einen Abschlusstest mit leichten Sprints, ehe am Dienstag der Umzug nach Ancona ansteht.

Infos, Teilnehmerlisten und aktuelle Ergebnisse auf www.emaci2016.it.

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here