Halver/Schalksmühle. Mit einem überraschenden dritten Platz feierte Martin Stollberg von der
LG Halver-Schalksmühle bei den Hallen-Mehrkampfmeisterschaften des Westfälischen Turnerbundes am Samstag in Dortmund seinen bisher größten sportlichen Erfolg.

Im Dreikampf der männlichen Jugend B stellte er zwei neue Bestleistungen auf und hatte am Ende mit 1447 Punkte genau drei Zähler Vorsprung auf den Viertplatzierten. Gleich zum Auftakt absolvierte er die 100 Meter in 12,4 Sekunden so schnell wie noch nie. Der anschließende Weitsprung ließ mit 4,68 Metern noch Luft nach oben, im Kugelstoßen folgte dann Bestleistung Nummer zwei.

Im dritten Versuch stieß der Halveraner die 5-Kilo-Kugel auf 9,71 Meter, knapp einen halben Meter weiter als im vergangenen Sommer. Im Dreikampf der Schüler B musste Simon Steimel als Jungjahrgang gegen teilweise ein Jahr ältere Konkurrenz antreten. Am Ende landete er mit 884 Punkten auf Platz acht. Seine Einzelleistungen: 12,1 Sekunden über 75 Meter, 3,67 Meter im Weitsprung und 5,38 Meter im Kugelstoßen.

Nur einen „halben“ Mehrkampf konnte LG-Sportwart Dirk Maximowitz absolvieren. Nachdem er
sich am vergangenen Montag eine Adduktorenzerrung zugezogen hatte und mit Blick auf die
am Donnerstag anstehenden Senioren-Europameisterschaften kein Risiko eingehen wollte,
verzichtete er auf 100-Meter-Lauf und Weitsprung und testete seine Wettkampftauglichkeit lediglich in den beiden letzten Disziplinen. Dieser Test verlief allerdings recht vielversprechend:
Trotz des Handicaps stieß er die 7,257-Kilo-Kugel mit 10,40 Meter so weit wie noch nie in diesem Winter, und auch die sicher übersprungenen 1,56 Meter im Hochsprung waren besser als
erwartet. Mit nur zwei Disziplinen landetet er im Feld der neun Teilnehmer sogar noch auf Platz
acht – gegen Konkurrenten, die bis auf eine Ausnahme mindestens 20 Jahre jünger waren.

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