Die beiden Rollen werden vonn Markus Majowski („7 Zwerge“, „Die Dreisten Drei – die Comedy-WG“ u.v.m.) und Ilja Richter verkörpert. c_Michael Petersohn/wwwpolarized.de

Lüdenscheid. Am Mittwoch, 7. Dezember, gastiert um 19.30 Uhr das Theater am Kurfürstendamm aus Berlin mit dem Schauspiel „Der Kredit“ von Jordi Galceran im Kulturhaus.

Die beiden Rollen werden vom spätestens durch das Fernsehen sehr bekannten Markus Majowski („7 Zwerge“, „Die Dreisten Drei – die Comedy-WG“ u.v.m.) und dem nicht weniger gefragten Ilja Richter verkörpert. Auch er tritt neben dem Theater in Film und Fernsehen auf und gewann unter Anderem die Goldene Kamera und zwei Echos. Sie spielen ein Stück voller Komik.

Antrag abgelehnt

Zum Inhalt: Der Filialleiter der Bank hat bis jetzt in seinem Leben anscheinend alles richtig gemacht. Frau, Haus, Kinder, Job: Alles stimmt. Das denkt er zumindest bis zu dem Tag, an dem Anton Herberg auftaucht, um einen Kredit zu beantragen, dafür aber nicht die nötigen Sicherheiten erbringen kann. Das Risiko ist dem Filialleiter zu hoch. Also: Antrag geprüft und abgelehnt!

Spiel um Geld und Glück

Anton Herberg jedoch lässt sich nicht abwimmeln – er hakt nach und pocht auf seine Vertrauenswürdigkeit. Doch damit kann er beim Kreditgeber nicht punkten. Deswegen eröffnet er ein Spiel um Geld und Glück und bringt damit das berufliche und private System des Filialleiters völlig ins Wanken.
Im Handumdrehen stellt Autor Jordi Galceran die Weichen für ein erfrischend komisches Psychoduell voller überraschender Wendungen und Wortwitz und stellt die Frage, ob man Geld gegen das eigene Glück aufrechnen kann.

Das sagt Markus Majokowski zum Stück

Markus Majowski, für den das Stück nach »Die Grönholm-Methode« bereits die zweite Begegnung mit dem Autor ist, findet: »Das Interessante an Jordi Galcerans Stücken ist, dass man sie schnell versteht und die verrücktesten Wendungen und Spielarten gern mitmacht, weil Galceran sie leicht verzerrt als unser Spiegelbild beschreibt. Sie sind so nah dran an Momenten, in denen Menschen, die Macht haben, den Bezug zum Leben verlieren. Das sind eben oft auch wir selber: Unsere zutiefst komische und tragische Veranlagung, uns den Spielen von Macht und Verführung hinzugeben, wird in seinen Stücken getragen von der seltsamen Hoffnung, dass wir nur wahrhaft glücklich werden können, wenn wir uns gegenseitig mit mehr Achtung behandeln und einander nicht egal sind.«
Für die Veranstaltung gibt es noch Karten zu Preisen von 13,00 € bis 18,50 €, zzgl. 10% VVk. Geb an der Theaterkasse des Kulturhauses (Tel: 02351/ 171299) und – nach Vorrat – noch an der Abendkasse vor der Veranstaltung. An der Abendkasse gilt ein erhöhter Eintrittspreis. Weitere Informationen gibt es unter: www.kulturhaus-luedenscheid.de.

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