Dienstags durchstarten, dann kann man ein Candlelight-Dinner auf dem Dach des Klinikums gewinnen. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Für das Geschäftsjahr 2015 präsentierte die Geschäftsführung der Märkischen Kliniken dem Aufsichtsrat und dem Gesellschafter erstmals nach sechs Jahren wieder ein positives Jahresergebnis. Demnach erzielten die Kliniken einen Jahresüberschuss in Höhe von 1,9 Mio. Euro. Entsprechend erfreulich fällt die Bilanz aus, die die Geschäftsführer, Dr. Thorsten Kehe und Dr. Günter Peters, für das abgelaufene Wirtschaftsjahr ziehen.

An den drei Standorten 44.348 Patienten versorgt

„Wir sehen unsere Arbeit vor allem durch den wachsenden Zuspruch der Patienten bestätigt und wollen diesen Kurs weiter verfolgen“, so wird der Vorsitzende der Geschäftsführung, Dr. Thorsten Kehe in einer Pressermitteilung zitiert. 44.348 Patienten wurden an den drei Standorten – Klinikum Lüdenscheid, Stadtklinik Werdohl sowie Marienhospital Letmathe – im vergangenen Jahr stationär versorgt. Bis Ende 2016 sollen noch rund 1.000 Patienten zusätzlich behandelt werden. Die Zahl derer, die sich mit schwereren Krankheitsbildern auch aus Nachbarkreisen an die Ärzte der Märkischen Kliniken wenden, steigt laut Klinikum ebenfalls an.

Neue Behandlungsfelder

Auch durch die Etablierung neuer Behandlungsfelder sind die Märkischen Kliniken für die Zukunft gut gerüstet. In Lüdenscheid wurden die Klinik für Thoraxchirurgie aufgebaut und die Schlafmedizin ausgeweitet. In diesem Jahr ging die Klinik für Geriatrie als neues Fachgebiet der Stadtklinik Werdohl an den Start. Auch in die Infrastruktur investieren die Märkischen Kliniken, wie etwa ganz aktuell in den neuen OP-Bereich des Klinikums Lüdenscheid.

Regelmäßige Patientenbefragungen

Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung: "Die Zufriedenheit der Patienten wächst."
Dr. Thorsten Kehe, Geschäftsführer der Märkischen Kliniken: „Die Zufriedenheit der Patienten wächst.“

Gleichzeitig stehen Qualität und transparente Medizin im Fokus. An den drei Standorten werden regelmäßig Patienten befragt, wie zufrieden sie etwa mit der ärztlichen Behandlung, der pflegerischen Versorgung, der Sauberkeit und dem Speisenangebot sind. Dr. Thorsten Kehe: „Die Rückmeldungen werten wir aus, um unsere Versorgung weiter gezielt zu verbessern.“ Und dies zeige Wirkung: Die Zufriedenheit wachse. „Diesen Erfolg haben vor allem unseren engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken.“ Auch im Bereich Qualitätstransparenz möchten die Märkischen Kliniken in den kommenden Jahren entscheidende Schritte nach vorne unternehmen und sich künftig auch mit anderen Häusern messen lassen.

Stärkere Beteilung an der Modernisierung

Um bevorstehende Herausforderungen zu meistern, biete das positive Jahresergebnis insgesamt einen guten Ausgangspunkt. Dennoch dürften auch in Zukunft die Anstrengungen zur Verbesserung dieses Ergebnisses nicht eingestellt werden, heißt es weiter Die notwendigen Investitionsmaßnahmen würden durch die Pauschalen des Landes NRW nur unzureichend gefördert. „Krankenhäuser müssen daher seit Jahren wichtige Modernisierungsmaßnahmen in zunehmendem Maße selbst tragen“, betont Dr. Günter Peters als kaufmännischer Geschäftsführer.

Zahl der Berufsanfänger rückläufig

Bei ihren Planungen muss sich die Geschäftsführung der Märkischen Kliniken außerdem mit den Auswirkungen der demografischen Entwicklung auseinandersetzen: Die Zahl der Berufsanfänger ist insgesamt rückläufig. Da Ballungszentren insbesondere auf junge Mediziner eine stärkere Anziehungskraft ausüben als der ländliche Raum, sind vorausschauende Konzepte gefragt, um den medizinischen Nachwuchs in den Märkischen Kreis zu locken und sich dem Fachkräftemangel entgegen zu stellen

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